Ausschreibung: Praktikum im Europäischen Parlament

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Als Mitglied des Europäischen Parlaments biete ich interessierten Studierenden die Möglichkeit eines Praktikums in meinem Büro in Brüssel. Das Praktikum wird im Zeitraum Oktober 2017 bis März 2018 angeboten und angemessen vergütet.

Das biete ich:

  • vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit in einem spannenden internationalen Umfeld
  • partnerschaftliche Zusammenarbeit mit meinem Team
  • Freiraum zum Einbringen eigener Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Einblick in die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments

Ihre Aufgaben:

  • Teilnahme an den Fraktions- und Gruppensitzungen
  • Unterstützung bei Recherchetätigkeiten zu europapolitischen Themen
  • Unterstützung bei der Büroorganisation
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Begleitung der inhaltlichen Arbeit in den Ausschüssen (Regionalausschuss, Industrieausschuss, Chile-Delegation)

Voraussetzungen:

  • Besonderes Interesse an europapolitischen Themen
  • Fortgeschrittenes Studium (Masterstudium oder ab 3. FS im Bachelor)
  • Identifikation mit den Werten der Sozialdemokratie
  • Fundierte Deutsch- und Englischkenntnisse

Bei Interesse schicken Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung (ohne Foto) bis 20. Juli 2017 per E-Mail an praktikum@constanze-krehl.eu

Starke Regionen für ein starkes Europa

Brüssel diskutiert die Zukunft europäischer Regionalpolitik

Um die Zukunft der europäischen Regionalpolitik ging es am 26. und 27. Juni beim siebten Kohäsionsforum in Brüssel. Fachpolitikerinnen und -politiker diskutierten dabei mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft ihre Forderungen an einen entsprechenden Vorschlag der Europäischen Kommission.

„Es geht dabei um eine Menge Geld. Die EU-Regionalpolitik macht rund ein Drittel des gesamten EU-Haushalts aus“, betont Constanze Krehl, sächsische Europaabgeordnete und regionalpolitische Sprecherin der sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament. „Ich setze mich dafür ein, dass dieses Geld auch da ankommt, wo es gebraucht wird: bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort in den Regionen“, so Krehl weiter.

„Die EU-Institutionen müssen jetzt an einem Strang ziehen. Das Europäische Parlament hat pünktlich zum Kohäsionsforum seine Position zur Zukunft der Regionalpolitik vorgelegt. Jetzt warten wir auf den Aufschlag der EU-Kommission. Die Regionalpolitik ist Ausdruck gelebter europäischer Solidarität – das muss sich auch im Vorschlag der Kommission wiederfinden“, sagt Krehl.

Die EU-Regionalpolitik macht rund ein Drittel des gesamten EU-Haushalts aus. Sie ist damit das wichtigste und sichtbarste Investitionsinstrument der Europäischen Union. Sachsen erhält 2,8 Milliarden Euro aus EFRE- und ESF-Mitteln und realisiert damit viele gute Projekte, zum Beispiel im Bereich der Forschung. Im Herbst dieses Jahres soll die EU-Kommission den siebten Kohäsionsbericht vorlegen, der den Grundstein für die legislativen Vorschläge für die neue Förderperiode nach 2020 legt.

Chancen der Digitalisierung im All nutzen

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Mehr Engagement im All: In einer Stellungnahme, die der Industrieausschuss im Europaparlament am 21. Juni 2017 verabschiedet hat, fordern die Abgeordneten, Weltraumtechnologien konsequenter als bisher zu fördern und zu nutzen. „Die Digitalisierung eröffnet uns ungeahnte Chancen im All, und diese dürfen wir nicht verpassen. Deshalb sollte die EU ihre Position als wichtiger Akteur im Weltraum festigen und ausbauen“, sagt die SPD-Abgeordnete Constanze Krehl, die die Verhandlungen geleitet hat. Hierfür müsse auch das Weltraumbudget aufgestockt werden: „Wir erwarten von den EU-Mitgliedstaaten, dass sie in den kommenden Budgetverhandlungen den Weltraumbereich angemessen berücksichtigen. Weltraumaktivitäten mögen kostspielig sein – die Erfahrung zeigt jedoch, dass der wirtschaftliche Mehrwert die Kosten mehr als aufwiegt“, betont Constanze Krehl.

Was das Engagement im All konkret bringt, zeigten beispielsweise die EU-Weltraumprogramme Galileo und Copernicus. „Dank des Galileo-Signals können wir bald noch genauer mit dem Handy navigieren, und die Erdbeobachtung mit Copernicus-Satelliten hilft unter anderem bei der Bekämpfung des Klimawandels und beim modernen Verkehrsmanagement“, so Constanze KREHL. Um das Potenzial von Weltraumtechnologien auszuschöpfen, soll auch das Zusammenspiel der relevanten Akteure verbessert werden: „Auf dem Weg vom Forschungslabor über die Industrie bis hin zur App, die mit Satellitendaten arbeitet, darf es keine Brüche und Hindernisse geben“, stellt Constanze Krehl klar. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen die besten Bedingungen, um hier die neuen Chancen nutzen zu können.“

Die Stellungnahme unterstreicht auch, dass die Risiken im All zunehmen und die teure Infrastruktur besser vor Weltraumschrott und Cyberattacken geschützt werden muss. „Gefahren im Weltall können wir nur gemeinsam bekämpfen, allein kann hier kein Land etwas ausrichten“, sagt Constanze Krehl.

Die Stellungnahme muss noch vom Plenum des Europaparlaments bestätigt werden.

Pressemitteilung: Roaming war gestern

Aufschläge für Telefonate, SMS oder Surfen im europäischen Ausland fallen weg
Endlich ist es soweit: Ab Donnerstag, 15. Juni 2017, können europäische Verbraucherinnen und Verbraucher im EU-Ausland ohne Aufpreis telefonieren, surfen oder simsen. Bisher mussten EU-Bürger oft drastische Aufschläge in Kauf nehmen, wenn sie im Urlaub oder auf Geschäftsreise telefonieren oder surfen wollten.

„Das Europaparlament hat sich engagiert und in hartnäckigen Verhandlungen erreicht, dass dieser absurde Zustand beendet wird. Bürgerinnen und Bürger in Europa können sich nun ohne saftige Extrakosten über Grenzen hinweg austauschen. Darauf können wir stolz sein“, kommentiert Constanze Krehl, telekommunikationspolitische Sprecherin der SPD im Europäischen Parlament. „Das ist ein riesiger Erfolg für die europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher. Schon lange können die Bürgerinnen und Bürger in der EU frei reisen, Waren handeln oder einkaufen, trotzdem fielen bei Auslandsaufenthalten Roaming-Gebühren an. Das war absolut unzeitgemäß, vor allem wenn man bedenkt, wie viele berufliche und private Angelegenheiten wir inzwischen per Smartphone regeln.“

Constanze Krehl rät dennoch dazu, vor Auslandsaufenthalten den eigenen Vertrag zu prüfen: „Sicher ist sicher: Wer verreist, sollte seinen Tarif noch einmal genau unter die Lupe nehmen. Beispielsweise bei der Nutzung von Daten-Flatrates kann es im Ausland trotz allem Einschränkungen geben. Hier können sich Verbraucherinnen und Verbraucher aber gegebenenfalls für einen Anbieterwechsel entscheiden“, so Constanze Krehl.

Regionalpolitik nach 2020 für alle Regionen

Im Plenum des Europäischen Parlaments haben wir am 12. Juni 2017 eine Debatte zur zukünftigen europäischen Regionalpolitik durchgeführt. Über den Bericht meiner Kollegin Kerstin Westphal ist am darauf folgenden Tag dann mehrheitlich abgestimmt worden. Damit haben wir eine starke Position für den Kampf um eine neue solidarische Regionalpolitik nach 2020 für alle europäischen Regionen geebnet. Denn eins ist klar: Europa braucht diesen Investititons-Motor, damit mehr qualitative Jobs, Innovationen und ein nachhaltiges Wachstum erzielt werden können.

Deutschland erhält in der aktuellen Förderperiode (2014-2020) rund 30 Milliarden Euro aus den EU-Strukturfonds. Beim „Kohäsionsforum“ am 26./27. Juni in Brüssel – der wohl wichtigsten Veranstaltung zur Debatte um die Zukunft der Regionalpolitik – wird das Europäische Parlament seine Position vorstellen. Die Gesetzesvorschläge für die neue Förderperiode nach 2020 werden von der Europäischen Kommission 2018 erwartet.

Die Position des Europäischen Parlaments zur Zukunft der Regionalpolitik kann hier abgerufen werden.

Zukunft der Europäischen Union

Trump, Brexit, Rechtspopulismus – Europa wird derzeit geprägt von negativen Schlagzeilen und Assoziationen. Deshalb müssen wir daran arbeiten, unsere Union für die Bürgerinnen und Bürger wieder positiv zu besetzen. Die Europäische Kommission hat zur Zukunft der EU verschiedene Szenarien entwickelt – in diesem Video beziehe ich zu den Vorschlägen Stellung – für mehr Europa und mehr soziale Gerechtigkeit!

Das Weißbuch der Kommission könnt ihr euch hier komplett anschauen.

EU will Einrichtung von Hotspots mit 120 Millionen Euro fördern

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Freies Internet an vielen öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken oder Krankenhäusern in Europa – das könnte dank einer Initiative der Europäischen Union bald Realität werden: Die EU wird den Aufbau kostenlos zugänglicher WLAN-Hotspots an öffentlichen Orten mit 120 Millionen Euro fördern. Darauf haben sich Vertreterinnen und Vertreter des Europaparlaments, der Mitgliedstaaten und der EU-Kommission am Montag verständigt.

„Der reibungslose Zugang zu schnellem Internet ist für die gesellschaftliche Teilhabe von herausragender Bedeutung und sollte daher für jede Bürgerin und jeden Bürger in der Europäischen Union möglich und erschwinglich sein. Diesem Ziel kommen wir dank der Förderung ein gutes Stück näher“, sagt Constanze Krehl, telekommunikationspolitische Sprecherin der SPD im Europäischen Parlament.

Die Initiative sieht vor, dass sich Kommunen EU-weit um eine bis zu hundertprozentige Förderung für den Aufbau der nötigen Infrastruktur bewerben können. Bedingung ist, dass es in der jeweiligen Kommune noch kein öffentliches oder privates WLAN-Angebot gibt. Insgesamt sollen bis zu 8.000 Kommunen von der Förderung profitieren.

„Kostenloses WLAN kann nun an vielen Orten in Europa realisiert werden. Gerade für Kommunen im ländlichen Raum ist das eine tolle Gelegenheit, Versorgungslücken zu schließen – insbesondere wenn ihre Finanzlage angespannt ist. Die Orte werden dank des öffentlichen WLAN bürgerfreundlicher und damit attraktiver. Ich hoffe deshalb auf viele Bewerbungen aus Sachsen.“, so die sächsische Europaabgeordnete Krehl.

Die Einigung zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und Mitgliedstaaten muss noch formell von den Mitgliedstaaten und dem europäischen Parlament bestätigt werden.

 

Programm zur technischen Hilfe ist jetzt in den Startlöchern

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Gestern wurde im Europäischen Parlament in Straßburg das neue Programm, das Mitgliedstaaten technische Hilfe bieten soll, wenn sie Reformen in ihrem Land durchführen wollen, unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte durch Herrn Tajani, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, und Herrn Borg, dem maltesischen Verhandlungsführer von Seiten des Rates.

Als Ko-Berichterstatterin zusammen mit Lambert von Nistelrooij freue ich mich, dass wir einiges bei den Verhandlungen mit der Europäischen Kommission und dem Rat erreicht haben. So konnte das Programm stärker an den Zielen der Regionalpolitik ausgerichtet werden, damit der Zusammenhalt zwischen den Regionen gestärkt werden kann.

Nach der erfolgten Unterschrift erscheint das Programm im Amtsblatt. Die Mitgliedstaaten können somit mit ihren Anträgen bei der Kommission loslegen. So kann die gewünschte Unterstützung schnell und unbürokratisch erfolgen.

Hier erkläre ich (in englischer Sprache) in einem Interview mit dem maltesischen Fernsehen, wie genau das Programm funktioniert und was die Regionen sich davon erhoffen können.

Pressemitteilung: Starke Ausstattung der Regionalpolitik nach 2020

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Europäische Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten beschließen Positionspapier

Die sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament stellte am Dienstag in Brüssel ihre Forderungen zur zukünftigen Ausgestaltung der Regionalpolitik an die Kommission.

„Wir brauchen eine starke Ausstattung der Regionalpolitik nach 2020. Ich will, dass die Menschen in Sachsen und anderen Regionen spüren, dass Europa an ihrer Seite steht. Das gilt für die Städte wie Leipzig, Dresden und Chemnitz, aber auch für die ländlichen Gebiete“, kommentiert die sächsische Europaabgeordnete und Koordinatorin der S&D Fraktion im Regionalausschuss Constanze Krehl (SPD).

Allein in dieser Förderperiode (2014-2020) wurden mit EU-Mitteln in Sachsen bisher über 1300 Unternehmen unterstützt. Über 2500 Menschen konnte mit Beschäftigungsmaßnahmen geholfen werden. „Damit das in Zukunft noch besser funktioniert und Sachsen als Wirtschaftsmotor im globalen Wettbewerb bestehen kann, brauchen wir eine angemessene finanzielle Ausstattung für alle Regionen. Die europäische Regionalpolitik ist das wirksamste Investitionsinstrument, das Europa hat. Sie ist direkter Ausdruck europäischer Solidarität,“ so Krehl.

„Die EU-Kommission muss nun unverzüglich den Vorschlag für die Regionalpolitik nach 2020 vorbereiten. In diesem Sinne kommt das sozialdemokratische Positionspapier zur richtigen Zeit“, so abschließend Krehl.

Das Positionspapier gibt es hier.

Der Regionalausschuss billigt Omnibus – was… einen Bus?

Nach intensiver Verhandlungszeit hat am 25. April 2017 der Regionalausschuss im Europäischen Parlament die sogenannte „Omnibus-Verordnung“ mit einem überwältigenden Ergebnis angenommen. Als Berichterstatterin bin ich hoch erfreut über das gute Ergebnis, das vor allem maßgeblich für die Regionalpolitik ist. Denn wir konnten einiges erreichen. So etwa, dass EU-Mittel stärker zum Einsatz kommen, wenn es um die Integration von Migranten und Flüchtlingen geht. Auch soll die Regionalpolitik nicht aufgrund von anderen Initiativen auf EU-Ebene zu kurz kommen. Sondern im Dienst der Bürgerinnen und Bürger stehen.

Doch was ist überhaupt die Omnibus-Verordnung und wie geht es weiter? Antworten auf diese Fragen findet ihr hier: