Günstiger telefonieren und mit Glasfaser surfen

Leipzig, 14. November 2018

Europaparlament hat neues Telekommunikationsgesetz angenommen

„Es ist höchste Zeit, die teilweise unverschämten Preise für Auslandstelefonate in die EU zu deckeln” erklärt Constanze Krehl, telekommunikationspolitische Sprecherin der Europa-SPD. Dass Telefonate ins EU-Ausland ab Mai 2019 nur noch höchstens 19 Cent pro Minute kosten dürfen, ist Teil der am Mittwoch, 14. November 2018, vom Europaparlament verabschiedeten Gesetze zu Telekommunikation.

Ziel der Gesetzesreform war vor allem die Beschleunigung des Breitbandausbaus in den EU-Mitgliedstaaten. „Leistungsfähige Glasfasernetze müssen auch in ländlichen Gegenden Standard werden. Leider steht insbesondere Deutschland in diesem Bereich bisher schlecht da”, so Constanze Krehl, Mitglied im Industrie-Ausschuss des Europäischen Parlaments. Mit den neuen Regeln sollen unter anderem gemeinsame Investitionen mehrerer Anbieter erleichtert werden – die sich so beim Netzausbau insbesondere in dünn besiedelten Regionen Kosten und Verantwortung teilen können.

Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher maximal von der Reform profitieren, hat die sozialdemokratische Fraktion im Europaparlament nicht nur Schutzmechanismen gegen Monopole im Telekommunikationsbereich durchgesetzt, sondern auch das Thema Auslandstelefonate in die Diskussion eingebracht. Die Deckelung auf 19 Cent pro Minute konnte schließlich gegen den Widerstand vieler EU-Mitgliedstaaten durchgesetzt werden.

„Die heutige Situation ist absurd: Während man dank verschiedener Apps völlig kostenlos in alle Welt telefonieren kann bekommt man für einen klassischen Auslandsanruf vom Handy mitunter eine gepfefferte Rechnung”, betont Constanze Krehl.

Constanze Krehls Redeeitrag im Europaparlament bei Verabschiedung des Telekommunikationspakets am 14.11.2018:

Veranstaltung „Bericht aus Brüssel“ am 30. November in Leipzig

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Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Freunde,

es geht in Europa wieder ums Ganze. Die Europawahlen im Mai 2019 rücken näher und ich freue mich auf eine spannende Vorbereitung und einen spannenden Wahlkampf in den nächsten Monaten. Aktuell werden die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten für die Europawahlen aufgestellt und wir haben uns als SPD Europa mit Katarina Barley und Udo Bullmann bereits für unsere Spitze entschieden.

Für diese Legislatur steht allerdings noch einiges auf der Agenda des Europaparlaments: neben den zurzeit geführten Haushaltsverhandlungen, gehöre ich erneut zu dem Team, dass die zukünftigen Regionalfördergelder aushandelt. Die EU-Förderpolitik macht die Vorteile der EU ganz direkt sichtbar und erlebbar. In Sachsen, das sich durch europäische Unterstützung in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt hat, ist das deutlich zu spüren. Ich fordere daher, dass solche Regionen wie Sachsen, in der neuen Förderperiode nicht auf eine Null-Förderung zurückfallen.

Darüber hinaus setzte ich mich mit der Europa-SPD aktuell im Sinne unserer „Nachhaltig bewegen“ Kampagne für saubere und umweltschonende Energie ein. Zuletzt haben wir im Parlament erfolgreich über die Förderung erneuerbarer Energien und deren Infrastrukturausbau abgestimmt. Hier sollen sich die Kommission und die Mitgliedstaaten an den Kosten auf lokaler Ebene beteiligen, um Kommunen bei der Umrüstung zu entlasten. Gleichzeitig haben wir strengere CO2 Abgaswerte beschlossen, zuerst für PKW und nun auch für neue schwere Nutzfahrzeuge.

Über meine aktuelle Arbeit und die derzeitigen Entscheidungen des Europaparlaments möchte ich gern mit Ihnen ins Gespräch kommen und lade alle Interessierten am 30. November 2018 in die Denkbar in Leipzig ein.

Bericht aus Brüssel mit Constanze Krehl (MdEP)

Freitag, 30. November 2018, 18.00 Uhr

Bürgerbüro Denkbar

Zentralstraße 1, 04109 Leipzig

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Bitte signalisieren Sie meinem sächsischen Büro Ihr Kommen, damit wir für einen kleinen Imbiss planen können: telefonisch 0341-96163 -47 oder per E-Mail: europa@constanze-krehl.eu

 

Bericht aus Brüssel November 2018

Newsletter November
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Bericht aus Brüssel Oktober II 2018

Newsletter

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Bericht aus Brüssel Oktober I 2018

Unbenannt

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Nachhaltig Bewegen in Europa

PM Nachhaltig Bewegen

Der CO2-Ausstoß von Autos muss deutlich reduziert werden. Das hat das Europäische Parlament am Mittwoch, 3. Oktober 2018, in Straßburg beschlossen und für ambitionierte Grenzwerte für PKW und Kleintransporter gestimmt.

“Nur mit ambitionierten CO2-Grenzwerten können wir eine nachhaltige und zeitgemäße Industriepolitik in Europa gestalten”, so Constanze Krehl, die sächsische SPD-Europaabgeordnete. “Wir haben es mit einer sozialdemokratisch geführten Mehrheit geschafft uns gegen die konservative Fraktion durchzusetzen und neue, klimafreundliche Standards für Europa festzulegen. Gleichzeitig ist es für mich als Sozialdemokratin unumgänglich gleichermaßen für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzutreten und einen abrupten Umbruch zu vermeiden” so Constanze Krehl weiter.
“Wir haben aus meiner Sicht einen Kompromiss gefunden, der Europa beim Thema Verkehr in eine fortschrittliche klimapolitische Richtung bringt. Gleichzeitig lassen wir bei der Transformation hin zu nachhaltiger Mobilität die Zehntausenden Beschäftigten im Automobilbereich nicht außer Acht. Gerade als Leipzigerin ist mir die Bedeutung dieser Branche allzu deutlich” so die Leipziger SPD-Politikerin Constanze Krehl.

Die neuen Regeln sehen eine Reduktion der Emissionen bis zum Jahr 2030 um 40 Prozent vor – mit einem Zwischenziel von 20 Prozent bis 2025. Damit entspricht das Plenum der Forderung der deutschen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die von vorneherein politischen Druck für eine Absenkung der Emissionen um mindestens 40 Prozent als Ziel gemacht haben. Im Jahr 2020 sollen die Neuzulassungen für Niedrig- und Nullemissionsfahrzeuge, hierzu zählen auch Hybride und gasbetriebene Autos, 20 Prozent ausmachen. 2030 soll dieser Wert dann bei 35 Prozent liegen. Auch für Kleintransporter gelten die gleichen Ziele. Die großen deutschen Automobilhersteller schätzen alle, dass in wenigen Jahren ein Viertel ihrer Flotte elektrifiziert sein wird – die heute verabschiedeten Ziele sind also mehr als machbar.

Der Umweltrat soll am Dienstag, 9. Oktober 2018 über die neuen Regeln abstimmen. Im Anschluss können die Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Kommission, Parlament und Rat darüber beginnen.

Bericht aus Brüssel September 2018

Newsletter SeptemberAuch in diesem Monat findet Ihr hier meinen Newsletter. Dort berichte ich monatlich nach der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg von wichtigen Abstimmungen, Europäischen Themen oder meiner Wahlkreisarbeit. Wenn Ihr den Newsletter abonnieren möchtet, tragt euch am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

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SPD-Europa Kampagne – „Nachhaltig bewegen“

Wir haben als SPD-Europa einen Plan für die Zukunft der Mobilität und für diesen setze ich mich in unserer aktuellen Kampagne „Nachhaltig bewegen“ ein

Ich widme mich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen der SPD-Europa dem Ziel Mobilität sauberer zu machen, sie zu digitalisieren und zu automatisieren und dabei das wichtige Anliegen der Europa-SPD – die Sicherung der Arbeitsplätze – in Form von frühzeitiger und Weiter- und Fortbildung, zu gewährleisten. Ich bin davon überzeugt, dass nur eine nachhaltige Verkehrswende diese Ziele miteinander verbinden kann!

Weitere Ziele und Maßnahmen findet ihr in unserem Kampagnenvideo und in meiner baldigen Facebook-Reihe zu „Nachhaltig bewegen“

Ausschreibung: Praktikum im Europäischen Parlament in Brüssel

Als Mitglied des Europäischen Parlaments biete ich interessierten Studierenden die Möglichkeit eines 3-monatigen Praktikums in meinem Büro in Brüssel. Das Praktikum wird im Zeitraum 01. Oktober bis 31. Dezember 2018 angeboten und angemessen vergütet.

Das biete ich:

  • vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit in einem spannenden internationalen Umfeld

  • partnerschaftliche Zusammenarbeit mit meinem Team

  • Freiraum zum Einbringen eigener Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten

  • Einblick in die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments

Ihre Aufgaben:

  • Teilnahme an den Fraktions- und Gruppensitzungen

  • Unterstützung bei Recherchetätigkeiten zu europapolitischen Themen

  • Unterstützung bei der Büroorganisation

  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit

  • Begleitung der inhaltlichen Arbeit in den Ausschüssen (Regionalausschuss, Industrieausschuss, Chile-Delegation)

Voraussetzungen:

  • Besonderes Interesse an europapolitischen Themen

  • Fortgeschrittenes Studium (Masterstudium oder ab 3. FS im Bachelor)

  • Identifikation mit den Werten der Sozialdemokratie

  • Fundierte Deutsch- und Englischkenntnisse

Bei Interesse schicken Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung (ohne Foto) bis zum 7. September 2018 in einer Datei an praktikum@constanze-krehl.eu

Bericht aus Brüssel Juni 2018

Unbenannt

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