Bericht aus Brüssel 04/2016

Bericht aus Brüssel 04/2016Auch in diesem Monat findet ihr hier meinen Newsletter. Dort berichte ich monatlich nach der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg von wichtigen Abstimmungen, Europäischen Themen oder meiner Wahlkreisarbeit. Wenn ihr den Newsletter abbonieren möchtet, tragt euch am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

Habt ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Meldet euch einfach bei mir und meinem Büro.

Industrie 4.0 – verspäteter Upload!

EU-Kommission stellt kurz vor Hannover-Messe Pläne zur Digitalisierung vor

„Die Digitalisierung wird die klassischen Industriebranchen, in denen Europa traditionell stark aufgestellt ist, komplett umkrempeln“, so die industriepolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten, Martina Werner. Die EU-Kommission hat am Dienstag in Brüssel eine Mitteilung zur Digitalisierung der Industrie vorgelegt. „Schon vor zwei Jahren haben wir Europaparlamentarier darauf gedrängt, dass die EU-Kommission Leitlinien für die digitale Industrie aufzeigen muss, bevor nationale Alleingänge die EU in einen Flickenteppich verwandeln“, so Martina Werner. „Passiert ist seither leider wenig. Unklare Zuständigkeiten, vage Vorschläge, langsame Reaktion – die EU-Kommission tut sich schwer, ihre Rolle in diesem wichtigen Zukunftsbereich zu finden.“

(mehr …)

Bericht aus Brüssel 03/2016

UnbenanntAuch in diesem Monat findet ihr hier wieder meinen Newsletter. Lest darin nach Neueste von meiner Arbeit im Europäischen Parlament. Diesmal berichte ich euch unter anderem über die Aktionen der SPD-Gruppe zum Internationalen Frauentag, und über den Besuch der sächsischen Integrationsministerin Petra Köpping in Brüssel. Wenn ihr ihn sofort bei Erscheinung per Email erreichen möchtet, tragt euch bitte am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

Habt ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Meldet euch einfach in meinem Bürgerbüro.

Bericht aus Brüssel 02/2016

UnbenanntJeden Monat berichte ich allen Interessierten von meiner Arbeit im Europäischen Parlament. Ab sofort gibt meinen Newsletter hier auch als PDF zum Herunterladen. Am rechten Bildschirmrand könnt ihr euch außerdem in meinen Verteiler eintragen und erhaltet damit meinen Newsletter monatlich per Email. Viel Spaß beim lesen!

PS: Falls ihr zu meinem Newsletter Fragen, Wünsche oder Anregungen habt, scheut euch nicht mit meinem Bürgerbüro in Kontakt zu treten.

Stellenausschreibung

Parlamentarische/r Assistent/in

Als Mitglied des Europäischen Parlaments suche ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n parlamentarische/n Assistenten/in (Vollzeit) für mein Brüsseler Parlamentsbüro.

Ich bin überzeugte Sozialdemokratin und Europäerin, seit 1991 Beobachterin und seit 1994 gewählte Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Besonders in meinen Funktionen als Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Abgeordneten, als Koordinatorin der Sozialdemokraten im Regionalausschuss und als Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie bin ich auf exzellente Unterstützung durch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen.

Als parlamentarische/r Assistent/in arbeiten Sie im Brüsseler Team inhaltlich in meinen Ausschüssen, organisieren das Parlamentsbüro inklusive der Korrespondenz und meiner Termine, bereiten Veranstaltungen vor und gestalten gemeinsam mit dem Büro in meiner Heimatstadt Leipzig die Öffentlichkeitsarbeit. (mehr …)

Leipzig bleibt helle: Lichterkette um den Innenstadtring

phpOVmtoV20151226193708Seit nunmehr einem Jahr marschieren die Menschenfeinde von Legida durch Leipzig. Gleichzeitig haben aber auch fast jede Woche bis zu 30.000 engagierte Leipzigerinnen und Leipziger für Solidarität, Weltoffenheit und ein Europa der offenen Grenzen demonstriert.

Anlässlich des ersten Jahrestages dieser Demonstrationen hat der ehemalige Pfarrer der Thomaskirche Christian Wolff dazu aufgerufen, am Montag dem 11. Januar 2016 eine Lichterkette um den Leipziger Innenstadtring zu bilden. Auch ich habe diesen Aufruf unterschrieben und bitte euch alle darum, euch an der Aktion zu beteiligen.

Hier erfahrt ihr alle Details.

Hello World: Willkommen auf meiner neuen Internet-Seite!

Auch wir Europaabgeordneten gönnen uns zur Weihnachtszeit eine Ruhepause – doch alle Interessierten können diese Zeit nutzen, um sich auf meiner nagelneuen Internet-Seite über mich und meine Arbeit zu informieren. Hier findet ihr viele Informationen zu den Ausschüssen des Europäischen Parlaments, zu den Fördermöglichkeiten eures grenzüberschreitenden Projekts, oder auch zur Funktionsweise der einzigen, direkt gewählten EU-Institution. Sämtliche Artikel und Pressemitteilungen sind mit Facebook verlinkt und direkt kommentierbar. Ich freue mich darauf, auf diese Art und Weise mit euch ins Gespräch zu kommen.

Im Übrigen: Als Europaabgeordnete ist es mir ein Anliegen, dass meine politische Arbeit nicht nur denen zugänglich ist, die der deutschen Sprache mächtig sind. Deswegen ist meine Website von nun an auch auf Englisch verfügbar!

Falls ihr noch Anregungen für die Entwicklung dieser Seite habt, schreibt mir auf europa@constanze-krehl.eu.

Eure Constanze Krehl

Europa auf dem Weg zur Energieunion

Die schönste Nachricht der vergangenen Woche: das Pariser Klimaabkommen. Europa ist zwar einer der größten CO2-Produzenten, nimmt jedoch weltweit eine Vorreiterrolle bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen ein. Um letztere Position halten zu können, bedarf es einer europaweiten Energiewende.

Die Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Marktes für Energie steckt momentan noch in den Kinderschuhen. Viele EU-Mitgliedsstaaten verwenden ihre eigenen technischen Systeme und die rechtliche Situation des Energiemarktes unterscheidet sich von Land zu Land. Die Europäische Union importiert fast die Hälfte ihres Energiebedarfs aus teilweise unzuverlässigen Quellen, wodurch EU-Länder gegeneinander ausgespielt werden.

Der Vorschlag der Europäischen Kommission besagt nun durch Investitionen in eine grenzübergreifende Infrastruktur die Voraussetzungen für eine Energieunion zu schaffen. Auf diesem Wege wird Energieunternehmen der Wettbewerb in der EU erleichtert.

Im kommenden Jahr werden die entscheidenden Weichen für die europäische Energieunion gestellt. Grundsätzlich unterstütze ich die Kommissionsvorschläge. Als Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie sehe ich es als meine Hauptaufgabe mich dafür einzusetzen, dass Energie auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Auch dank der Arbeit der sozialdemokratischen Fraktion besitzt dieses Ziel in einem Initiativbericht des Europäischen Parlaments vom 15. Dezember eine hohe Priorität. Mit Hinblick auf das Pariser Klimaabkommen müssen wir jetzt auf erneuerbare Energien setzen und unseren Stromverbrauch weiter reduzieren. Wir fordern deshalb verbindliche Klimaziele über das Jahr 2020 hinaus bis zum Jahr 2030.

Abgasskandal: Wir fordern einen Untersuchungsausschuss

Schadstoffe in der Luft verursachen jährlich unzählige Todesfälle in der Europäischen Union. Einer der Hauptverursacher ist der PKW-Verkehr. Der aktuelle Abgasskandal zeigt, dass Teile der Autoindustrie mit manipulierten Abgastests trotz der gesundheitlichen Risiken für die Menschen die erlaubten Grenzwerte umgehen.

Medien berichten, die Europäische Kommission sei bereits seit 2012 über illegale Software-Manipulationen dieser Autokonzerne informiert gewesen. Wenn dies der Wahrheit entspricht, trägt auch die Kommission Verantwortung für den Skandal. Deshalb haben sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu den Abläufen in der Kommission eingesetzt. Durch den Druck der sozialdemokratischen Fraktion haben wir erreicht, dass ein entsprechendes Mandat vom obersten Entscheidungsgremiums des Europäischen Parlaments bestätigt worden ist. Die Einsetzung des Untersuchungsausschusses wurde schließlich formal vom Plenum angenommen.

Wichtig ist uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in dieser Debatte daneben noch etwas: Wir fordern einen Abgastest unter realistischen Fahrbedingungen. Und wir fordern, dass ein solcher Test auf Fahrzeuge spätestens ab 2017 angewendet wird. Dabei darf es keine neuen Schlupflöcher geben. Demnach haben wir am Montag im entsprechenden Ausschuss in Straßburg einen mangelhaften Vorschlag der Kommission abgeleht, denn dieser hätte den Automobilherstellern neue Wege für die Umgehung von Grenzwerten eröffnet.