Stellenausschreibung

Parlamentarische/r Assistent/in

Als Mitglied des Europäischen Parlaments suche ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n parlamentarische/n Assistenten/in (Vollzeit) für mein Brüsseler Parlamentsbüro.

Ich bin überzeugte Sozialdemokratin und Europäerin, seit 1991 Beobachterin und seit 1994 gewählte Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Besonders in meinen Funktionen als Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Abgeordneten, als Koordinatorin der Sozialdemokraten im Regionalausschuss und als Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie bin ich auf exzellente Unterstützung durch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen.

Als parlamentarische/r Assistent/in arbeiten Sie im Brüsseler Team inhaltlich in meinen Ausschüssen, organisieren das Parlamentsbüro inklusive der Korrespondenz und meiner Termine, bereiten Veranstaltungen vor und gestalten gemeinsam mit dem Büro in meiner Heimatstadt Leipzig die Öffentlichkeitsarbeit. (mehr …)

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Leipzig bleibt helle: Lichterkette um den Innenstadtring

phpOVmtoV20151226193708Seit nunmehr einem Jahr marschieren die Menschenfeinde von Legida durch Leipzig. Gleichzeitig haben aber auch fast jede Woche bis zu 30.000 engagierte Leipzigerinnen und Leipziger für Solidarität, Weltoffenheit und ein Europa der offenen Grenzen demonstriert.

Anlässlich des ersten Jahrestages dieser Demonstrationen hat der ehemalige Pfarrer der Thomaskirche Christian Wolff dazu aufgerufen, am Montag dem 11. Januar 2016 eine Lichterkette um den Leipziger Innenstadtring zu bilden. Auch ich habe diesen Aufruf unterschrieben und bitte euch alle darum, euch an der Aktion zu beteiligen.

Hier erfahrt ihr alle Details.

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Hello World: Willkommen auf meiner neuen Internet-Seite!

Auch wir Europaabgeordneten gönnen uns zur Weihnachtszeit eine Ruhepause – doch alle Interessierten können diese Zeit nutzen, um sich auf meiner nagelneuen Internet-Seite über mich und meine Arbeit zu informieren. Hier findet ihr viele Informationen zu den Ausschüssen des Europäischen Parlaments, zu den Fördermöglichkeiten eures grenzüberschreitenden Projekts, oder auch zur Funktionsweise der einzigen, direkt gewählten EU-Institution. Sämtliche Artikel und Pressemitteilungen sind mit Facebook verlinkt und direkt kommentierbar. Ich freue mich darauf, auf diese Art und Weise mit euch ins Gespräch zu kommen.

Im Übrigen: Als Europaabgeordnete ist es mir ein Anliegen, dass meine politische Arbeit nicht nur denen zugänglich ist, die der deutschen Sprache mächtig sind. Deswegen ist meine Website von nun an auch auf Englisch verfügbar!

Falls ihr noch Anregungen für die Entwicklung dieser Seite habt, schreibt mir auf europa@constanze-krehl.eu.

Eure Constanze Krehl

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Europa auf dem Weg zur Energieunion

Die schönste Nachricht der vergangenen Woche: das Pariser Klimaabkommen. Europa ist zwar einer der größten CO2-Produzenten, nimmt jedoch weltweit eine Vorreiterrolle bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen ein. Um letztere Position halten zu können, bedarf es einer europaweiten Energiewende.

Die Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Marktes für Energie steckt momentan noch in den Kinderschuhen. Viele EU-Mitgliedsstaaten verwenden ihre eigenen technischen Systeme und die rechtliche Situation des Energiemarktes unterscheidet sich von Land zu Land. Die Europäische Union importiert fast die Hälfte ihres Energiebedarfs aus teilweise unzuverlässigen Quellen, wodurch EU-Länder gegeneinander ausgespielt werden.

Der Vorschlag der Europäischen Kommission besagt nun durch Investitionen in eine grenzübergreifende Infrastruktur die Voraussetzungen für eine Energieunion zu schaffen. Auf diesem Wege wird Energieunternehmen der Wettbewerb in der EU erleichtert.

Im kommenden Jahr werden die entscheidenden Weichen für die europäische Energieunion gestellt. Grundsätzlich unterstütze ich die Kommissionsvorschläge. Als Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie sehe ich es als meine Hauptaufgabe mich dafür einzusetzen, dass Energie auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Auch dank der Arbeit der sozialdemokratischen Fraktion besitzt dieses Ziel in einem Initiativbericht des Europäischen Parlaments vom 15. Dezember eine hohe Priorität. Mit Hinblick auf das Pariser Klimaabkommen müssen wir jetzt auf erneuerbare Energien setzen und unseren Stromverbrauch weiter reduzieren. Wir fordern deshalb verbindliche Klimaziele über das Jahr 2020 hinaus bis zum Jahr 2030.

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Abgasskandal: Wir fordern einen Untersuchungsausschuss

Schadstoffe in der Luft verursachen jährlich unzählige Todesfälle in der Europäischen Union. Einer der Hauptverursacher ist der PKW-Verkehr. Der aktuelle Abgasskandal zeigt, dass Teile der Autoindustrie mit manipulierten Abgastests trotz der gesundheitlichen Risiken für die Menschen die erlaubten Grenzwerte umgehen.

Medien berichten, die Europäische Kommission sei bereits seit 2012 über illegale Software-Manipulationen dieser Autokonzerne informiert gewesen. Wenn dies der Wahrheit entspricht, trägt auch die Kommission Verantwortung für den Skandal. Deshalb haben sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu den Abläufen in der Kommission eingesetzt. Durch den Druck der sozialdemokratischen Fraktion haben wir erreicht, dass ein entsprechendes Mandat vom obersten Entscheidungsgremiums des Europäischen Parlaments bestätigt worden ist. Die Einsetzung des Untersuchungsausschusses wurde schließlich formal vom Plenum angenommen.

Wichtig ist uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in dieser Debatte daneben noch etwas: Wir fordern einen Abgastest unter realistischen Fahrbedingungen. Und wir fordern, dass ein solcher Test auf Fahrzeuge spätestens ab 2017 angewendet wird. Dabei darf es keine neuen Schlupflöcher geben. Demnach haben wir am Montag im entsprechenden Ausschuss in Straßburg einen mangelhaften Vorschlag der Kommission abgeleht, denn dieser hätte den Automobilherstellern neue Wege für die Umgehung von Grenzwerten eröffnet.

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Kurzes Aufatmen fürs Klima

Für unser Klima gibt es keinen Plan B. Unter diesem Motto kamen in den vergangenen zwei Wochen Verhandlungsführer aus fast 200 Staaten in Paris zusammen. Auch das Europäische Parlament war mit einer Delegation vertreten. Das gemeinsame Ziel: sich auf ein über 2020 hinaus gültiges, internationales Abkommen über den Klimaschutz zu einigen.

Und das haben sie auch geschafft. Nahezu alle Staaten haben sich in einem gemeinsamen Abkommen zum notwendigen Klimaschutz bekannt. Damit ist der Rahmen für das gemeinsame Handeln der kommenden Jahre und Jahrzehnte geschaffen. So konnte etwa eine Einigung erzielt werden, die Erderwärmung auf 1,5 bis maximal 2 Grad zu begrenzen. Emissionsarmen und klimafreundlichen Technologien gehört dabei die Zukunft.

Dennoch kann der Vertragstext nicht alle Erwartungen erfüllen. Ein klares, langfristiges Ziel zum Ausstieg aus fossilen Energien und dem Abbau von Treibhausgasen wird im Abkommen nicht deutlich. Die wichtige Frage der Finanzzusagen für die Zeit nach 2020 wurde in die Zukunft verschoben. Das ist enttäuschend.

Im Rückblick auf die Erfahrungen der Klimaverhandlungen der vergangenen zwei Jahrzehnte ist das Pariser Abkommen dennoch ein bedeutender Fortschritt, der nun in weitere internationale, europäische und nationale Anstrengungen zum Klimaschutz münden muss.

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Blogger Raif Badawi erhält Sacharow-Preis

Der Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments geht in diesem Jahr an Raif Badawi. Viele von euch haben vermutlich bereits von dem saudi-arabischen Blogger gehört, der 2012 für die Publizierung seiner regierungskritischen Ansichten verhaftet worden war. Laut Human Rights Watch fand sich auf Badawis Internet-Seite Material, in dem er die saudische “Imam Muhammad ibn Saud”-Universität als Hort für Terroristen bezeichnete. Mit dem Vorwurf der ‚Beleidigung des Islam‘ wurde der Blogger deshalb zu 1000 Peitschenhieben verurteilt – die ersten 50 Schläge wurden am 9. Januar 2015 öffentlich vollstreckt. Da Badawi in Saudi-Arabien im Gefängnis sitzt, hat seine Frau Ensaf Haidar den Preis in Straßburg entgegengenommen. Der Sacharow-Preis für geistige Freiheit wird seit 1988 vom Europäischen Parlament an Personen und Organisationen verliehen, die sich in besonderem Maße für Menschenrechte und Meinungsfreiheit einsetzen.

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SPD-Abgeordnete übergeben Geschenke für Geflüchtete

GESCHENKE FÜR GEFLÜCHTETE

Die Leipziger SPD-Abgeordneten Constanze Krehl (MdEP), Daniela Kolbe (MdB), Holger Mann (MdL) und Dirk Panter (MdL) haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit vielen Leipzigerinnen und Leipzigern Geschenke für Geflüchtete gesammelt. Dabei sind etwa einhundert Pakete und Geschenktüten zusammengekommen. Dazu erklären die Abgeordneten:

„Mit unserer Spendenaktion wollen wir den Asylsuchenden in unserer Stadt eine Freude bereiten und das Ankommen erleichtern. Wir möchten allen, die sich beteiligt haben, herzlich danken. Nun freuen wir uns auf die Übergabe der Geschenke in der Leipziger Sachspendenzentrale. Von dort werden die Pakete in eine passende Unterkunft gebracht.“

Die Geschenke werden die Abgeordneten am Montag, dem 14. Dezember, um 13 Uhr in der Leipziger Sachspendenzentrale (Rathenaustraße 23A) abgeben. Eine Film- und Fotoberichterstattung ist möglich. Um Anmeldung wird gebeten (0341/268 2010, daniela.kolbe.wk@bundestag.de).

Details zur Geschenke-Aktion finden Sie hier:

http://daniela-kolbe.de/leipzig/wahlkreis-themen/leipziger-spd-abgeordnete-starten-spendenaktion-geschenke-fuer-gefluechtete

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Presseerklärung: Leipziger SPD-Politiker/-innen verurteilen Brandanschlag auf geplante Unterkunft für Asylsuchende in Stötteritz

Zum feigen Angriff auf die geplante Asylbewerberunterkunft in der Sommerfelder Straße erklären die Leipziger SPD-Politiker/-innen Daniela Kolbe (MdB), Constanze Krehl (MdEP), Holger Mann (MdL), Dirk Panter (MdL), Hassan Soilihi Mzé (Stadtvorsitzender), Katharina Schenk (Stadträtin), Nicole Wohlfarth (Stadträtin) und Christopher Zenker (Stadtrat): „Wir verurteilen den Angriff auf das Schärfste. Dass ein solcher Vorfall in Leipzig passiert, beschämt uns sehr und zeigt: Auch unsere Stadt ist nicht immun gegen rechtsextreme Gewalttaten. Wir gehen davon aus, dass die Polizei entschieden handelt, um die Täter zu ermitteln und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Dieser feige Anschlag darf nicht unwidersprochen bleiben. Wir werden jeden Tag aufs Neue deutlich machen, dass in unserer Stadt Rassismus und Menschenfeindlichkeit keinen Platz haben. Egal, ob bei Protesten gegen Legida – wie am kommenden Montag – oder im Alltag: Wir rufen alle Leipzigerinnen und Leipziger auf, rechtem Gedankengut zu widersprechen und auf die Menschen, die neu zu uns kommen, offenen Herzens zuzugehen. Wir sind stolz auf die vielen Leipzigerinnen und Leipziger, die trotz der sehr schwierigen Umstände alles daran setzen, dass Flüchtlinge menschenwürdige Bedingungen vorfinden. Wir alle entscheiden in den kommenden Tagen, wie sich die Stimmung in unserem Land weiterentwickeln wird. Ob sich dumpfe, unmenschliche Parolen durchsetzen oder ein gutes menschliches Miteinander die Oberhand gewinnt. Wir werden weiterhin daran arbeiten, sei es durch vernünftige Kommunikation, bessere Rahmenbedingungen oder das gerade beschlossene Förderprogramm für ehrenamtliche Helfer/innen. Das konkrete Ausgestalten und Handeln vor Ort ist und bleibt aber Sache der Menschen – also von uns allen. Vor Ort werden wir als Leipzigerinnen und Leipziger alle gefragt sein, Willkommenskultur und Offenherzigkeit mit Leben zu füllen.”

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