8. März – Internationaler Frauentag

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2010 erklärt die sächsische Europaabgeordnete Constanze Krehl (SPD): „Nach wie vor ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in unserer Gesellschaft nicht hergestellt. Ganz besonders gilt dies in der Arbeitswelt. Hier muss endlich der Grundsatz ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ zwischen Frauen und Männern gelten!“ Derzeit verdienen in Deutschland Frauen im Schnitt immer noch 22 Prozent weniger als Männer. Auch sind Frauen in führenden Positionen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Der Gedanke der Gleichstellung sei nach wie vor nicht in allen gesellschaftlichen Bereichen angekommen, betont die Koordinatorin der sozialdemokratischen Fraktion im Regionalausschuss des Europäischen Parlaments: „Wie sonst ist es zu erklären, dass es von konservativer Seite solche Widerstände gegen die von uns vorangetriebene Antidiskriminierungsgesetzgebung gegeben hat? Wir haben durch unsere Politik der Gleichstellung gegen alle Widerstände zwar schon viel erreicht. Doch es gibt auch noch Einiges zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass es den Internationalen Frauentag gibt.“ Der Internationale Frauentag geht auf die Frauenbewegungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, die maßgeblich zur Erkämpfung der Rechte von Frauen wie des Frauenwahlrechts beitrugen. Er verhilft den Themen der Gleichstellung und der geschlechterspezifischen Diskriminierung zu breiter internationaler Aufmerksamkeit und wurde 1977 von der UN-Generalversammlung anerkannt.

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