Constanze Krehl als Koordinatorin der europäischen Sozialdemokraten für Regionalpolitik bestätigt

Sächsische Abgeordnete leitet für Fraktion Verhandlungen zu zukünftigen EU-Fördermitteln / Gleichbehandlung der sächsischen Regionen als zentrale Herausforderung Die sächsische Europaabgeordnete Constanze Krehl wurde am heutigen Dienstagabend als Koordinatorin der europäischen Sozialdemokraten für die Regionalpolitik gewählt. Die entsprechende Arbeitsgruppe der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament bestätigte Krehl zur Halb­zeit der laufenden Legislatur ohne Gegenkandidatur. Die SPD-Abgeordnete steht damit in den laufenden Verhandlungen um die Verteilung der künftigen EU-Mittel in der Regionalförderung weiterhin an der Spitze der sozialdemokratischen Fraktion. In diesen Verhandlungen ist Krehl gleichzeitig Berichterstatterin für die sogenannte Allgemeine Verordnung, die gemeinsame Bestimmungen für alle Fonds der Regionalpolitik festgelegt. „Für Sachsen ist besonders wichtig, dass zukünftig alle sächsischen Regionen in gleicher Höhe und gleicher Weise gefördert werden. Einer der größten Erfolge aus den vergangenen zwei Jahren war die Einführung der Zwischenkategorie durch die europäischen Sozialdemokraten. In diese Zwischenkategorie würden alle sächsischen Regionen fallen, auch Leipzig. Jetzt ist die Herausforderung, alle Regionen innerhalb der Zwischenkategorie gleich zu behandeln. Es darf nicht sein, dass Leipzig in Bezug auf die Kofinanzierungssätze gegenüber Chemnitz oder Dresden benachteiligt wird“, erklärte Constanze Krehl.

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