ABGESAGT: Europäisches Jugendevent

-> Leider ist auch diese Veranstaltung aufgrund der aktuellen Vorsichtsmaßnahmen abgesagt.

Alle zwei Jahre bringt das Europäische Jugendevent (EYE – European Youth Event) tausende Jugendliche aus der Europäischen Union und anderen Ländern zusammen, um Ideen zu der Zukunft Europas miteinander zu teilen und zu entwickeln. Dieses Jahr findet unser Event am 29. und 30. Mai im Europäischen Parlament in Straßburg statt.

Wenn Ihr also zwischen 16 und 30 Jahren alt seid, könnt Ihr euch noch bis zum 29.Februar  als Gruppe anmelden und zwei Tage mit euren Freunden in Frankreich verbringen, Leute aus ganz Europa treffen, zusammen feiern, diskutieren, mehr über Aktionen für Klimaschutz oder digitale Innovationen erfahren, spannende Unternehmerinnen und Geschäftsideen kennen lernen und / oder den Erasmus-Aufenthalt eurer Träume planen.

Das EYE bietet euch die einzigartige Möglichkeit, euch direkt im Herzen der europäischen Demokratie zu treffen und Entscheidungsträger*innen sowie einander zu inspirieren. Eure Sorgen, Hoffnungen und Ideen gehen in Form eines Berichts direkt an alle Abgeordneten des Europäischen Parlaments und einige Teilnehmenden können ihre inspirierenden Ideen in nachfolgenden Jugendsitzungen („youth hearings”) der Parlamentsausschüsse weiterentwickeln und vorstellen.

Gefördert wird bei dem diesjährigen Europäischen Jugendevent Gleichheit, Inklusivität und Nachhaltigkeit und deshalb wird die Zugänglichkeit zu dem Event für alle angestrebt. Ziel ist es, den Bedürfnissen aller Teilnehmer*innen, einschließlich Menschen mit Behinderungen, gerecht zu werden und Maßnahmen zu ergreifen, die die Veranstaltung nachhaltiger und umweltfreundlicher machen. EYE 2020 wird derzeit mit dem ISO 20121 Zertifikat für nachhaltiges Eventmanagement zertifiziert.

Hier könnt Ihr euch ganz einfach als Gruppe von mindestens 10 Leuten anmelden. Der Wohnort oder die Nationalität der Teilnehmer*innen spielt dabei keine Rolle. Die Teilnahme am Europäischen Jugend-Event ist kostenlos. Nur die Anreise und Unterkunft müsstet ihr selbst organisieren. 

Bericht aus Brüssel Februar 2020

Auch in diesem Monat findet Ihr hier meinen Newsletter. Dort berichte ich nach der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg von wichtigen Abstimmungen, Europäischen Themen und meiner Wahlkreisarbeit im Januar 2020. Wenn Ihr den Newsletter abonnieren möchtet, tragt Euch am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

Habt Ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Meldet Euch einfach bei mir und meinem Büro.

Schädliches Blei in Baumaterialien – „Nichts für den Recyclinghof“

Am Mittwoch, den 12. Februar 2020, hat das Europäische Parlament in Straßburg seine Position zu Blei-Grenzwerten in PVC-Produkten abgestimmt.

Blei kann schwere neurologische Schäden verursachen. Das Europäische Parlament spricht sich deshalb schon seit 2001 dafür aus, die Verwendung von Blei als festigenden Stoff in PVC zu verbieten, was die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher als Material für Bodenbeläge kennen. Seit 2015 wird in der EU kein Blei als Stabilisator mehr eingesetzt. Die EU-Kommission hat jetzt endlich auch für PVC-Importe einen niedrigen Grenzwert für Blei vorgeschlagen, der die Verwendung nicht mehr möglich macht. Für recyceltes PVC will die Kommission jedoch deutlich höhere Grenzwerte zulassen. Dem hat das EU-Parlament nun widersprochen.

Constanze Krehl (SPD), stellvertretendes Mitglied um Umweltausschuss des EU Parlaments, kommentiert “Auch bei recyceltem PVC muss der Schutz der Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern an erster Stelle stehen. Recycling vertagt die nötige Entsorgung nur, früher oder später gelangt das giftige PVC trotzdem auf Müllhalden. Eine weitere Zulassung von Blei in recyceltem PVC würde den Zielen der Kreislaufwirtschaft komplett entgegenlaufen.”

Seit 2015 gibt es eine freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft in der EU kein Blei mehr als Stabilisator in PVC einzusetzen. Durch Importe kam jedoch weiterhin Bleihaltiges PVC in die EU. Um das zu verhindern hat die Kommission jetzt in einen Annex der Chemikalien-Verordnung strengere Bleiwerte festgesetzt, die auch für Importe gelten. Weiterhin hat sie allerdings für recyceltes PVC deutlich höhere Grenzwerte vorgeschlagen, dem widerspricht das EU Parlament jetzt.

Green Deal – „Frische Mittel für fairen Wandel beim Klimaschutz“

Die EU-Kommission stellte in der Januar-Straßburgwoche power-pylons-at-sunset-1200x1200ihre Pläne für einen Fonds für fairen Wandel beim Klimaschutz vor, den sogenannten Just Transition Fund. Constanze Krehl, regionalpolitische Sprecherin der S&D-Fraktion, begrüßt die Pläne, warnt aber vor Fehlentwicklungen:

„Dass Europa vor einem tiefgreifenden Wandel steht, ist unbestritten. Um CO2-neutral zu werden, braucht es große Anstrengungen auf allen Ebenen. Dabei stehen insbesondere Regionen, in denen Kohle abgebaut wird, und auch Regionen mit energie-intensiver Industrie, vor Herausforderungen. Diese Regionen – und die Menschen, die dort leben und arbeiten – dürfen wir nicht alleine lassen.“

„Ich unterstütze die Forderung der EU-Kommission, dass wir für den Fonds für einen gerechten Wandel frisches Geld brauchen. Bestehende Mittel umzuschichten, gerade aus den Strukturfonds, wäre der falsche Weg. Es ist niemandem geholfen, wenn plötzlich erfolgreichen regionalen Initiativen in Wissenschaft und Forschung weniger Geld für Forschung zur Verfügung steht. Das wäre das Gegenteil von gerecht.”

„Die Erwartungen an den neuen Fonds sind riesig. Trotz aller optimistisch gerechneten Hebel-Wirkungen beträgt das geplante Budget nur einen Bruchteil der Größenangaben der Strukturfonds. Wir müssen den Fairness-Fonds und die europäischen Strukturfonds zusammendenken, denn auch sie helfen beim Wandel zu einer CO2-neutralen Gesellschaft. Ein Drittel der finanziellen Unterstützung der EU für Regionen sind dafür vorgesehen, dass Kommunen und Städte den Klimawandel bekämpfen. Die laufenden Verhandlungen zur künftigen Ausgestaltung und finanziellen Ausstattung der bestehenden Fördergelder sind deshalb ebenso wichtig wie ein neuer Geldtopf. Ich warne außerdem vor dem Risiko, dass der Klimafokus bei den bestehenden Fördergeldern verwässert wird.“

Bericht aus Brüssel Januar 2020

image (1)Auch in diesem Monat findet Ihr hier meinen Newsletter. Dort berichte ich nach der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg von wichtigen Abstimmungen, Europäischen Themen und meiner Wahlkreisarbeit im Januar 2020. Wenn Ihr den Newsletter abonnieren möchtet, tragt Euch am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

Habt Ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Meldet Euch einfach bei mir und meinem Büro.

Bericht aus Brüssel Dezember 2019

NewsletterAuch in diesem Monat findet Ihr hier meinen Newsletter. Dort berichte ich nach der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg von wichtigen Abstimmungen, Europäischen Themen und meiner Wahlkreisarbeit im Dezember 2019. Wenn Ihr den Newsletter abonnieren möchtet, tragt Euch am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

Habt Ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Meldet Euch einfach bei mir und meinem Büro.

Bericht aus Brüssel November 2019

imageAuch in diesem Monat findet Ihr hier meinen Newsletter. Dort berichte ich nach der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg von wichtigen Abstimmungen, Europäischen Themen und meiner Wahlkreisarbeit im November 2019. Wenn Ihr den Newsletter abonnieren möchtet, tragt Euch am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

Habt Ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Meldet Euch einfach bei mir und meinem Büro.

Bericht aus Brüssel Oktober 2019

UnbenanntAuch in diesem Monat findet Ihr hier meinen Newsletter. Dort berichte ich monatlich nach der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg von wichtigen Abstimmungen, Europäischen Themen oder meiner Wahlkreisarbeit. Wenn Ihr den Newsletter abonnieren möchtet, tragt Euch am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

Habt Ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Meldet Euch einfach bei mir und meinem Büro.

Bericht aus Brüssel September 2019

Newsletter Constanze Krehl

Auch in diesem Monat findet Ihr hier meinen Newsletter. Dort berichte ich monatlich nach der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg von wichtigen Abstimmungen, Europäischen Themen oder meiner Wahlkreisarbeit. Wenn Ihr den Newsletter abonnieren möchtet, tragt Euch am rechten Bildschirmrand in den Verteiler ein.

Habt Ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Meldet Euch einfach bei mir und meinem Büro.

Von der Leyen stellt Personaltableau für EU-Kommission vor

KOM“Gutes Zeichen für die Europäischen Regionen”

Die designierte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heute in Brüssel ihren Vorschlag für die Besetzung der zukünftigen EU-Kommission vorgestellt. “Ich freue mich darüber, dass sich Von der Leyen an ihr Versprechen gehalten hat und die Hälfte der 27 Posten mit Frauen besetzt werden” kommentiert die sächsische SPD-Europaabgeordnete Constanze Krehl den Vorschlag.
Laut Von der Leyens Vorschlag soll die Portugiesin Elisa Ferreira als Kommissarin für die europäische Regionalpolitik zuständig sein. “Es ist gut, dass mit Elisa Ferreira eine ehemalige Parlamentskollegin mit viel Erfahrung diesen wichtigen Job übernimmt. Die Sozialdemokratin soll mit diesem Ressort einen der wichtigsten Politikbereiche der EU übernehmen, denn es geht um sehr viel Geld, das direkt den europäischen Regionen zugutekommt”, so Krehl, regionalpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, weiter.
Die designierten Kommissarinnen und Kommissare müssen sich und ihre Agenda nun in den jeweiligen Fachausschüssen im Parlament vorstellen und den Fragen der Abgeordneten stellen. Danach wird der Vorschlag von Ursula von der Leyen im Ganzen zur Abstimmung gestellt. Im Falle der Zustimmung des Parlaments kann die Kommission dann ihre Arbeit aufnehmen.