Constanze Krehl: “Die EU-Regionalpolitik kann es sich nicht leisten das Rad immer wieder neu zu erfinden!”

Mit überwältigender Mehrheit hat das Europäische Parlament heute den Bericht von Constanze Krehl verabschiedet. Dieser legt den Grundstein für den Abbau zu hoher Bürokratie und einen koordinierten Austausch von ‘Best Practices’ im Bereich der EU-Regionalpolitik. Constanze Krehl, Berichterstatterin und Koordinatorin der SPE-Fraktion für Regionalpolitik, zeigte sich nach der Abstimmung zufrieden: “Mit den gemachten Vorschlägen zum Bürokratieabbau, wie der Senkung der Aufbewahrungsfrist von Dokumenten oder langfristigen Bewertungsmaßstäben, fordern wir nichts Großes oder Unmögliches. Es sind aber diese kleinen Dinge, welche die Antragsteller vielerorts schier zur Verzweiflung bringen.” Einen Weg, um die oft beklagten Hindernisse zu überwinden, sieht der Bericht in dem verstärkten Austausch von ‘best practices’. Constanze Krehl: “Der entwickelte Ansatz für den Austausch von ‘Best Practices’ wird dazu beitragen, dass potentielle Antragsteller und Akteure in den Regionen auf die Erfahrungen erfolgreicher Projekte anderer zurückgreifen können. Das ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krise und den damit verbundenen Herausforderungen für ein schnelles und zielgenaues Agieren im Bereich der EU-Regionalpolitik von höchster Bedeutung.” Der Bericht macht konkrete Vorschläge, wie ‘Best Practices’ aus der Vielzahl an EU-geförderten Projekten bestimmt werden können und der Austausch in der Europäischen Union organisiert werden kann. “Damit sind wir der Europäischen Kommission um einiges voraus! Zwar gibt es auch da Versuche, ‘Best Practices’ im Bereich der EU-Regionalpolitik stärker zu verbreiten. Allerdings ist dieser sehr eingeschränkt. Antragsteller, die ein Projekt planen, müssen in der gesamten EU schnell und umfassend Zugriff auf Informationen über Projekte bekommen können, die ihrem ähnlich sind. Dies würde nicht nur die Projektplanung und -umsetzung beschleunigen, sondern zugleich auch viel Geld einsparen. Die EU-Regionalpolitik kann es sich nicht leisten, das Rad immer wieder neu zu erfinden!” betonte Constanze KREHL abschließend. Hier finden Sie die beiden Reden von Constanze Krehl am 24. 03. 2009 vor dem Europäischen Parlament in Straßburg Bericht: Bewährte Methoden im Bereich der Regionalpolitik und Hindernisse bei der Inanspruchnahme der Strukturfonds Zusammenfassung der gemeinsamen Aussprache  

Constanze Krehl: “Russland ist nicht die Sowjetunion” Neues Kooperationsabkommen EU-Russland in beiderseitigem Interesse

Anlässlich der heutigen Debatte zur Zukunft der Beziehungenzwischen der EUund Russland im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments erklärte die SPD-Europaabgeordnete Constanze Krehl: “Die EU muss eine strategische Partnerschaft mit Russland aufbauen. Dazu ist das neue Partnerschafts- und Kooperationsabkommen nur der erste Schritt.” Constanze Krehl begrüßte, dass sowohl Russland als auch die EU-Mitgliedstaaten grundsätzlich die Notwendigkeit eines neuen Abkommens erkannt und die Verhandlungen dazu 2008 aufgenommen haben.   Wirtschafts- und Sicherheitsfragen ließen sich nicht voneinander trennen, so Constanze Krehl . Sie sei besorgt über die teilweise harsche Kritik und die überzogenen Forderungen einiger osteuropäischer Staaten gegenüber Russland und kritisiere ihre Neigung, in Russland eine verkleinerte Ausgabe der Sowjetunion zu sehen. “In den zentralen globalen Fragen wie der Sicherung der Energieversorgung Europas, der Stabilität der weltweiten Finanzmärkte, beim Umwelt- und Klimaschutz, bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität sowie in der Rüstungskontrolle können wir nur gemeinsam mit Russland vorankommen.” Das neue Kooperationsabkommen liege aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten im ausdrücklichen Interesse beider Partner, so Constanze Krehl weiter. Hintergrund : Das bisherige Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und Russland von 1997 ist 2007 ausgelaufen. Seit Juni 2008 laufen die Verhandlungen über ein Folgeabkommen, das in den Bereichen Wirtschaft, Energie, Justiz, Sicherheit, Bildung und Forschung an den aktuellen Stand der Beziehungen und die neuen globalen Herausforderungen angepasst werden soll.

Constanze Krehl: “Regionen sollen voneinander lernen” ‘Best Practices’ in der Regionalpolitik

Mit großer Mehrheit hat der Ausschuss für Regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments heute den Bericht von Constanze Krehl verabschiedet. Der Bericht legt den Grundstein einerseits für den Abbau von Bürokratie und andererseits für den Aufbau eines koordinierten Austausches von ‘Best Practices’ im Bereich der EU-Regionalpolitik. Constanze Krehl , Berichterstatterin und Koordinatorin der Sozialdemokraten für Regionalpolitik, zeigte sich nach der Abstimmung sehr zufrieden: “Der entwickelte Ansatz für den Austausch von ‘Best Practices’ wird dazu beitragen, dass potentielle Antragsteller und Akteure in den Regionen auf die Erfahrungen erfolgreicher Projekte anderer zurückgreifen können. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krise und den damit verbundenen Herausforderungen für ein schnelles und zielgenaues Handeln im Bereich der EU-Regionalpolitik von höchster Bedeutung.” Der Krehl-Bericht macht konkrete Vorschläge, wie ‘Best Practices’ aus der Vielzahl an EU-geförderten Projekten bestimmt werden können und der Austausch in der Europäischen Union organisiert werden kann. “Damit sind wir der Europäischen Kommission um einiges voraus!”, erklärte Constanze Krehl. Zwar gäbe es auch da Versuche, ‘Best Practices’ im Bereich der EU-Regionalpolitik stärker zu verbreiten, allerdings sei dieser sehr eingeschränkt und reiche nicht aus. “Antragsteller, die ein Projekt planen, müssen in der gesamten EU schnell und umfassend Zugriff auf Informationen über Projekte bekommen können, die ihrem ähnlich sind. Dies würde nicht nur die Projektplanung und -umsetzung beschleunigen, sondern zugleich auch viel Geld einsparen. Die EU-Regionalpolitik kann es sich nicht leisten, das Rad immer wieder neu zu erfinden!”, betonte Constanze Krehl abschließend. Die Abstimmung im Plenum wird voraussichtlich am 24. oder 25. März 2009 in Straßburg stattfinden.

Parlamentarier geben grünes Licht für GALILEO

Das Europäische Parlament hat grünes Licht für das europäische Satellitennavigationssystem GALILEO gegeben. Die Verabschiedung der entsprechenden Verordnung durch die Abgeordneten läutet die Errichtungsphase von GALILEO ein, in der bis 2013 die gesamte Infrastruktur im Weltraum und am Boden aufgebaut werden soll. Danach soll die Betriebsphase beginnen. Der Kompromiss mit dem Ministerrat über die weitere Durchführung der europäischen Satellitennavigationsprogramme GALILEO und EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service) greift viele der Änderungen auf, die der Industrieausschuss des Parlaments am 29. Januar vorgeschlagen hat. Weitere Informationen: http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/052-27280-112-04-17-909-20080422IPR27268-21-04-2008-2008-false/default_de.htm

Sächsische Europaabgeordnete Krehl im Amt bestätigt

Die aus Leipzig stammende Europaabgeordnete und Expertin für die EU-Strukturpolitik, Constanze Krehl (SPD), ist heute von den Mitgliedern der SPE-Fraktion im Ausschuss für regionale Entwicklung einstimmig als Koordinatorin wiedergewählt worden. Constanze Krehl (SPD), die das Amt der SPE-Koordinatorin seit 2004 innehat, zeigte sich hocherfreut: “Ich bin von dem großen Vertrauen, welches mir meine Kollegen mit diesem Votum entgegenbringen, tief beeindruckt. Dies ist nicht nur eine Bestätigung für meine Arbeit der letzen Jahre, sondern zugleich auch ein Ansporn für die nächsten Jahre. In dieser Zeit werde ich als Koordinatorin vor allem auf die Umsetzung der neuen EU-Förderprogramme in den Regionen achten. Schließlich haben wir im Europäischen Parlament hart für die insgesamt 308 Mrd. € an Fördermitteln gekämpft, von denen über 4 Mrd. nach Sachsen fließen werden.” Ihre weiteren Aufgaben sieht Constanze Krehl, die bis 2002 der ständigen Delegation des Europäischen Parlaments zu Russland vorstand und 2006 die Verhandlungen des Europäischen Parlaments für die strategischen Leitlinien der EU-Strukturförderperiode 2007-2013 leitete, vor allem darin, den weit auseinanderklaffenden Entwicklungsstand zwischen den Regionen der Europäischen Union zu schließen und die Beziehungen zu den Nachbarstaaten der Europäischen Union – vor allem zu Russland – auf eine stabile partnerschaftliche Basis zu stellen. Hintergrund: Koordinatoren werden durch die Fraktionsmitglieder in den einzelnen Ausschüssen im Abstand von zweieinhalb Jahren neu gewählt. Sie haben die Aufgabe die Arbeit der Mitglieder ihrer Fraktion in dem jeweiligen Ausschuss zu koordinieren und innerhalb der Fraktion die Abstimmungen im Plenum vorzubereiten. Sie sind somit inhaltlich wie auch organisatorisch der Hauptansprechpartner ihrer Fraktion in dem jeweiligen Ausschuss des Europäischen Parlaments.

Redebeitrag in der Volkskammer 1990

Im Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages ist eine Rede von Constanze Krehl aus dem Jahr 1990 dokumentiert. Das Video zeigt die Begründung eines Antrages für eine Kindergeld-Regelung in der (ersten und letzten demokratisch gewählten) Volkskammer der DDR vom 13. Juli 1990. Constanze Krehl war zu diesem Zeitpunkt, dem Beginn ihrer Tätigkeit als Politikerin, Mitglied im Haushaltsausschuss und im Sozialausschuss.

http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_v_f_514_de/bttv/od_player.html?sin…

Constanze Krehl mit eigenem Videokanal bei YouTube zum Auftakt Serie zu EU-Strukturpolitik

Die Leipziger Europaabgeordnete Constanze Krehl (SPD) hat ihren eigenen VideoKanal bei YouTube eröffnet. „Auf diesem neuen Weg im Internet will ich mich und meine Arbeit Menschen vorstellen, die ich sonst nicht erreichen würde. Vor allem junge Leute schauen sich die kurzen Filme im Internet an“, erläutert Krehl ihre Motivation. Die Videos finden sich unter www.youtube.com/constanzekrehl im Youtube-Kanal von Constanze Krehl. Nutzer können die Videobotschaften im Internet kommentieren, Fragen stellen oder eigene Videos als Antwort einsenden.   „Ich werde alle Kommentare und Fragen ernst nehmen und beantworten. Vielleicht komme ich so in den direkten Austausch mit den Wählern“, versichert Krehl. Zum Auftakt des Videokanals berichtet Krehl mit Videobotschaften von einer europaweiten Veranstaltungsreihe zur Strukturpolitik. In den ersten beiden Videos der Reihe erklärt Krehl die EU-Strukturpolitik und zeigt ein Museum in einem ehemaligen Braunkohlerevier in Belgien. Mit weiteren Botschaften aus neun EU-Ländern werden einzelne Projekte vorgestellt, die mit EU-Fördermitteln umgesetzt wurden. Bis Mitte April folgen Videos aus Italien, Ungarn, Spanien, Portugal, Bulgarien, Griechenland, der Slowakei und Rumänien.„In diesen kurzen Videos will ich das komplizierte Thema der Strukturpolitik verständlich und anschaulich darstellen. Ich hoffe, dass ich damit vielen Menschen meine Arbeit und die Erfolgsgeschichte der EU näher bringen kann“, erläutert Constanze Krehl das Ziel dieses Projekts.Die Videos entstehen am Rande einer Serie von Arbeitsbesuchen der So­zialdemokraten im Europäischen Parlament vom 10. Februar bis 7. April. Constanze Krehl ist seit 2004 Koordinatorin der SPE-Fraktion für den Ausschuss für Regionale Entwicklung im Europäischen Parlament. YouTube-Kanal: www.youtube.com/constanzekrehl