Aktuelles

Gemeinsam und solidarisch gegen die Nazi-Aktionen in Leipzig-Gohlis

Mittwoch, 30. Oktober 2013

SPD_logo.svg_.pngConstanze Krehl, Mitglied des Europäischen Parlaments,SPD

Holger Mann und Dirk Panter, Mitglieder des Sächsischen Landtages, SPD

Daniela Kolbe und Wolfgang Tiefensee, Mitglieder des Bundestages, SPD

SPD Leipzig vertreten durch den Vorsitzenden Michael Clobes

SPD-Abgeordnete und die Leipziger SPD rufen für den 2. November zur Teilnahme an Protesten gegen NPD auf – Gemeinsam und solidarisch gegen die Nazi-Aktionen in Leipzig-Gohlis

Anlässlich der angekündigten rassistischen und menschenverachtenden NPD-Demonstration gegen den geplanten Neubau einer Moschee in Leipzig-Gohlis am kommenden Sonnabend (2. November) erklären die Leipziger SPD-Abgeordneten Constanze Krehl (MdEP), Daniela Kolbe (MdB), Wolfgang Tiefensee (MdB), Holger Mann (MdL), Dirk Panter (MdL) und der SPD-Vorsitzende Michael Clobes:

„Wir stehen für eine offene Gesellschaft ein, in der alle Menschen ohne Diskriminierungen leben können, egal woher sie kommen und egal welcher Religion sie angehören. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht und im Grundgesetz fest verankert. Die pauschale Ablehnung des Islam ist inakzeptabel. Die Hassprediger dieser Republik sind die Apfels und Gansels und nicht die Menschen, die ihrer Religion nachgehen und mit denen wir zusammen unser Gemeinwesen gestalten wollen. Wir begrüßen die vielfältigen friedlichen Proteste gegen die geplante Demonstration der NPD und rufen dazu auf, sich ab 10 Uhr an den Kundgebungen zu beteiligen. Wir wollen, dass alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Glauben hier eine Heimat finden können. Das neonazistische Gedankengut der NPD steht dem fundamental entgegen.“

Zum Hintergrund:

Zentraler Anlauf- und Sammelpunkt für alle Demokrat(-inn)en ist am Samstag 02. November um 10 Uhr eine Kundgebung vor der Friedenskirche Gohlis (Kirchplatz 9, 04155 Leipzig).

Rede von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments zum Jubiläum der Völkerschlacht und des Völkerschlachtdenkmals

Montag, 28. Oktober 2013

                      Jubiläum Völkerschlacht und Völkerschlachtdenkmal 

          Rede von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments

                                 - es gilt das gesprochene Wort -

 

20131018_201538_5.jpgSehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 

sehr geehrter Herr Ministerpräsident, 

sehr geehrter Herr Schwarzenberg,

Exzellenzen,

meine Damen und Herren, 

Wir stehen in einem beklemmenden Denkmal; einem gigantischen Denkmal, 90 Meter hoch, dreihunderttausend Tonnen schwer; einem monströsen Denkmal, dessen Bildersprache und martialische Wächterfiguren uns nicht nur frernd geworden, sondern Ausdruck einer ultranationalistischen Geisteshaltung sind, die wir in Europa glücklicherweise überwunden haben. 

Ein Denkmal, das uns dennoch auch heute mahnt: 

Wir stehen in einer Totengedenkstätte.  

An diesem Ort fanden die blutigsten Kämpfe der Leipziger Völkerschlacht statt. 

An diesem Ort verloren die meisten Soldaten ihr Leben. 

An diesem Ort wurden die Gefallenen verscharrt. 

Wir stehen auf einem Massengrab. 

Am hundertsten Jahrestag der Völkerschlacht, am lSOktober 1913, Weihte Kaiser Wilhelm Il. dieses Denkmal ein. Am Vorabend des Ersten Weltkrieges. lm Rückblick lässt sich die Völkersehlacht von 1813 fast als Vorzeichen der Zerstörungen hundert Jahre später lesen.  

Mit 600.000 Soldaten aus über einem Dutzend Nationen War die Völkerschlacht bis zum Ersten Weltkrieg die größte Schlacht der Neuzeit. Vor den Toren Leipzigs tobt der Krieg. Mehr als 90.000 Soldaten sterben elendig auf den Schlachtfeldern. Tausende mehr erliegen später grässlichen Verletzungen und grassierenden Seuchen. Nie, auch später nicht, hat es in Deutschland in so kurzer Zeit, in nur vier Tagen so viele Kriegstote gegeben.

Die stolze Handelsstadt Leipzig ist von Bombardernents und Bränden schwer beschädigt. In ihren Straßen spielen sich entsetzliche Szenen ab: Verwundete, Sterbende und Leichen liegen auf den Wegen, Fußgänger steigen einfach über Sie hinweg. Pferdekadaver verwesen. 

(...)

Die gesamte Rede gibt es hier zum downloaden!

Erzkonservative schreien Berichterstatterin für Frauenrechte nieder!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Constanze Krehl

Abstimmung über Initiativbericht zur sexuellen Gesundheit im Europäischen Parlament verschoben

Aufgebrachte ultrarechte und konservative Abgeordnete haben am Dienstag im Plenum des Europaparlamentes eine Abstimmung über sexuelle Gesundheitsrechte durch aggressives Schreien im Plenum verhindert und eine reguläre Entscheidung unmöglich gemacht.

Der Vorschlag der Sozialdemokratin Edite Estrela sieht etwa qualitativ hochwertige Dienstleistungen im Bereich der Familienplanung sowie kompetente Beratung von Fachkräften für junge Mädchen und Frauen vor. Zudem geht es in dem Bericht um einen europäisch harmonisierten Sexualkundeunterricht, damit das Risiko ungewollter Schwangerschaften bei Frauen in sozial schwacher Lage sinkt. Weiterhin beschäftigt sich der Bericht etwa mit legalen Möglichkeiten der Abtreibung von Frauen in schwierigen Situationen, wie etwa nach Vergewaltigungen.

„Es ist ein unglaubliches Zeichen für Intoleranz, dass Erzkonservative solche Frauenrechte durch bloßes Niederschreien verhindern“, sagt die SPD-Europaabgeordnete und Frauenrechtsexpertin Constanze KREHL. Dieser Bericht wurde zuvor kontrovers diskutiert, doch anstatt offene Fragen durch demokratische Abstimmung zu klären, wurde ausgebuht, geschrien und gepöbelt. "Ein unglaublicher und beschämender Vorgang", so Constanze KREHL.

Der Bericht war zuvor im Frauenausschuss des Europäischen Parlamentes mit einer großen Mehrheit aller Fraktionen verabschiedet worden.

„Für diese Standards haben Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in ganz Europa seit Jahrhunderten gekämpft, sagt Constanze KREHL: „Abgesehen davon, dass die Forderung des Europäischen Parlament nach Hilfe für notleidende Frauen jetzt ausbleibt, ist es unangemessen und respektlos dieser Volksvertretung gegenüber, Abstimmungen in dieser Form zu verschleppen.“

Presseschau: Συνάντηση ευρωβουλευτών στη Ρόδο - Rodiaki (Griechenland)

Dienstag, 24. September 2013

logo rodiakΗ Περιφέρεια Νοτίου Αιγαίου, και το γραφείο της αρμόδιας για θέματα ευρωπαϊκής πολιτικής αντιπεριφερειάρχη, κ. Λίτσας Φτακλάκη, σε συνεργασία με το γραφείο του ευρωβουλευτή κ. (...) Πέραν του κ. Σταυρακάκη, ο οποίος είναι ο πρώτος αντιπρόεδρος της Επιτροπής Περιφερειακής Ανάπτυξης του Ευρωκοινοβουλίου, στη συνάντηση εργασίας θα συμμετέχουν, από πλευράς Ευρωκοινοβουλίου, η κα. Constanze Angela KREHL, επικεφαλής των διαπραγματεύσεων για την πρόταση κανονισμού που αφορά τις κοινές διατάξεις των ευρωπαϊκών ταμείων, η κα. (...)

Presseschau: "SPD: Dresden braucht eine Euro-Strategie" - Dresdner Neueste Nachrichten

Montag, 16. September 2013

logo-dnn-online.png(...)  "Die Europäische Union will intelligente und nachhaltige Projekte fördern", sagt Constanze Krehl, Europaabgeordnete für die SPD. Sie weist darauf hin, dass für die Jahre 2014 bis 2020 für die Region Dresden rud eine Milliarde Euro Fördermittel zur Verfügung stehen. "So viel Geld wird es nie wieder geben", meint sie. (...)

Pressemitteilung: "Die Kreativwirtschaft weiter stärken"

Donnerstag, 12. September 2013

Constanze KrehlEU-Parlament will Unterstützung der kreativen Wirtschaftszweige forcieren

Die sächsische Europaabgeordnete Constanze Krehl (SPD) begrüßt die Initiative des Europäischen Parlaments, die Kultur- und Kreativwirtschaft stärker zu fördern. 

Am Donnerstag hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit einen Bericht angenommen, der europaweite Rahmenbedingungen für die kreativen Wirtschaftszweige fordert. Die Parlamentarier sind sich einig, dass so das wirtschaftliche Potential der Kultur- und Kreativwirtschaft weiter gefördert werden kann. 

"Die Kultur- und Kreativwirtschaft spielt innerhalb Europas eine immer stärkere Rolle und hat sich auch während der Wirtschafts- und Finanzkrise als einer der Wachstumsmärkte etabliert. Dass das EU-Parlament nun eine stärkere Förderung dieses Wirtschaftszweigs fordert, begrüße ich daher sehr", erklärt Constanze Krehl.

Der verabschiedete Bericht fordert beispielsweise, vereinfachte rechtliche Voraussetzungen für die Gründung von Start-up-Unternehmen zu schaffen. Ziel muss es sein, Unternehmungen zu fördern, die das Potential besitzen, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Darüber hinaus setzen sich die Parlamentarier dafür ein, dass auch die sozialen Rahmenbedingungen für die in der Kreativwirtschaft Tätigen nachhaltig verbessert werden. Die oftmals unregelmäßigen Beschäftigungsverhältnisse sollen ebenfalls durch Sozial- und Krankenversicherung abgedeckt werden.

"Die Kreativwirtschaft benötigt als aufstrebender Wirtschaftszweig die politische und finanzielle Unterstützung durch die EU und ihrer Mitgliedstaaten. Gerade in diesem Bereich müssen wir daher Vertrauen in die Ideen der Menschen haben und dies durch strukturelle und finanzielle Förderung unterstreichen. Gleichzeitig müssen wir aber auch stärker das Thema soziale Absicherung in den Blick nehmen und die jungen Kreativen hier stärken", betont Krehl abschließend.

Pressemitteilung: "Mehr Ausbildungsplätze durch gezielte Investitionen"

Mittwoch, 11. September 2013

Constanze KrehlEU-Parlament beschließt Vorschläge zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie

Die sächsische Europaabgeordnete Constanze Krehl (SPD) begrüßt die klare Positionierung des EU-Parlamentes zur Einführung der so genannten Jugendgarantie als Mittel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

Das Europäische Parlament hat am heutigen Mittwoch einen Bericht verabschiedet, der konkrete Vorschläge zur Umsetzung der vom Europäischen Rat beschlossenen Jugendgarantie unterbreitet. Darin haben die Abgeordneten noch einmal deutlich gemacht, dass die teilweise rigiden Sparmaßnahmen einen wichtigen Grund für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen darstellen. 

"Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist eine Hauptaufgabe der europäischen Politik für die kommenden Jahre. Wir brauchen nun gezielte Investitionen in gute Arbeit und die richtigen Anreize für Unternehmen, mehr Arbeitsplätze für junge Arbeitnehmer sowie Auszubildende zu schaffen", erklärt Constanze Krehl.

Konkret wird das Parlament bei der Forderung nach einem europaweiten Aufbau des auch in Deutschland praktizierten dualen Ausbildungssystems. Weiterhin fordern die Abgeordneten, dass mindestens zwei Prozent des europäischen Bruttoinlandprodukts als Investitionspaket gegen Jugendarbeitslosigkeit eingesetzt werden. Nur so könne der steigenden Zahl von arbeitslosen Jugendlichen entgegengewirkt werden. Leider konnte sich das Parlament nicht darauf einigen, einen von den Sozialdemokraten geforderten rechtlichen Anspruch auf einen Ausbildungsplatz festzuschreiben und die Jugendgarantie für alle Mitgliedstaaten verpflichtend zu machen.

"Die steigende Jugendarbeitslosigkeit lässt insbesondere in Südeuropa eine verlorene Generation zurück. Eine verpflichtende Jugendgarantie für alle Mitgliedstaaten wäre daher der richtige Weg gewesen. Es bleibt nun zu hoffen, dass die Forderungen des Europäischen Parlamentes schnell umgesetzt werden können und zu Beginn des nächsten Jahres ein wirksames Programm für die jungen Menschen in Europa und auch in Deutschland zur Verfügung steht“, so Krehl abschließend.

Presseschau: "LVZ-Umfrage: Jeder Fünfte sieht die EU als Auslaufmodell" - Leipziger Volkszeitung

Sonnabend, 7. September 2013

LVZ LogoJeder fünfte Deutsche (20 Prozent) ist der Meinung, die Europäische Union (EU) wird durch die Euro-Krise auseinanderfallen. (...) Für die sächsische SPD-Europa-Abgeordnete Constanze Krehl sind die Sorgen der Bürger um Europa verständlich. Aber das europäische Haus sei notwendig und auch zukunftsfest, unterstrich die Politikerin gestern gegenüber der LVZ. "Wir dürfen gar nicht zulassen, dass es auseinanderbricht." Die EU werde gebraucht, um Europa stabil, friedlich und auch wettbewerbsfähig zu halten. "Wir müssen jetzt alle Kraft darauf verwenden, um aus der Euro-Krise herauszukommen, dann werden auch die Skeptiker wieder überzeugt sein", ist Krehl, die seit über 20 Jahren im Europaparlament arbeitet, sicher.

Kinder- und Sommerfest im Bretschneider-Park am 08. September 2013

Donnerstag, 5. September 2013

Luftballon.jpgAm kommenden Sonntag werde ich beim Sommerfest meines Ortsvereins anzutreffen sein. Ich freue mich darauf, dort mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Für den 8. September von 15 bis 18 Uhr lädt der SPD-Ortsverein Leipzig-Nord zu seinem traditionellen Kinder- und Sommerfest zur Parkbühne im Arthur-Bretschneider-Park ein.

Es wrid ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Spaß und Spiel geboten. Mit dabei sind Hüpfburg und Kinderschminken für die Kleinen, Darbietungen des Internationalen Tanzsportvereins “Joker“ e.V. und des Vereins für Akrobatik Motor Leipzig e.V. Um 16.30 Uhr wird der bekannte Liedermacher Toni Geilig vor allem die Kinder auf seine musikalische Reise nach Irgendwo mitnehmen.

Außerdem werden die Bundestagsabgeordnete und SPD-Direktkandidatin des Wahlkreises Daniela Kolbe und der Landtagsabgeordnete Holger Mann erwartet.

Für das leibliche Wohl werden Kaffee und Kuchen, Würstchen und Getränke angeboten. Der Eintritt ist frei.

Europa sucht die besten Nachwuchsübersetzer

Dienstag, 3. September 2013

Schuelerdolmetscher.jpgDer EU-Wettbewerb "Juvenes Translatores" wurde am 02.09.2013 gestartet. Gesucht werden Sprachgenies an Europäischen Schulen. Teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler des Geburtsjahrganges 1996. Jede Schule darf bis zu fünf Teilnehmer/innen anmelden. 

Die Anmeldefrist läuft bis zum 20. Oktober 2013.

Der Übersetzungswettbewerb wird an allen ausgewählten Schulen gleichzeitig am 28. November durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler übersetzen einen Text von einer Seite aus einer der 24 EU-Amtssprachen in eine andere, wobei sie die Ausgangs- und Zielsprache frei wählen können.

Für jedes Land wird eine Siegerin oder ein Sieger ausgewählt, die am 08. April 2014 zur Preisverleihung nach Brüssel eingeladen werden.

Informationen zu den Teilnahmebedingungen und das Anmeldeforumlar finden Sie hier.

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