Aktuelles

Presseschau: EU-Fördergelder: Streit um Mittelvergabe - Leipziger Volkszeitung

Donnerstag, 6. März 2014

LVZ LogoSachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) wehrt sich gegen Kritik aus der SPD an dem Einsatz der EU-Fördermittel. Die Europa-Abgeordnete Constanze Krehl hatte Morlok vorgehalten, er würde mit den Zuwendungen aus dem Strukturfonds EFRE weiterhin den Straßenbau fördern. Morlok wies die Vorwürfe gestern zurück: "Die ursprünglich für den Staatsstraßenbau vorgesehenen Mittel werden für umweltfreundliche Verkehrsträger und für den Breitbandausbau eingesetzt." (...) Die kritisierte EU-Abgeordnete Krehl, die maßgeblich an den Verhandlungen zur Regionalförderung beteiligt war, lobte gestern die modifizierte Ausrichtung des Freistaates. "Es ist gut, dass in Dresden umgedacht worden ist. Anscheinend wurde auf die Kritik der EU-Kommission reagiert. Die Investitionen in Straßenbau wären nicht der richtige Weg gewesen", sagte die aus Leipzig stammende Krehl.

Presseschau: EU-Fördergelder Freistaat hilft der Region Leipzig - Leipziger Volkszeitung

Mittwoch, 5. März 2014

LVZ Logo(...) Diese Verteilung wurde umgehend von der SPD-Europaabgeordneten Constanze Krehl, die die Verhandlungen als Regionalpolitik-Koordinatorin im EU-Parlament mitgeführt hat, kritisiert. "Es ist für mich unverständlich, dass weiterhin Mittel für den Straßenneubau eingesetzt werden sollen. Straßenbau mit EU-Mitteln zu fördern, ist in Sachsen nicht mehr notwendig", erklärte die Leipzigerin. Zudem stünde diese Ausrichtung dem Förderziel einer Kohlendioxid-Reduzierung entgegen.

Presseschau: Weniger EU-Fördergelder für Region Leipzig - mephisto 97.6

Dienstag, 4. März 2014

Mephisto 97.6 Logo(...) Das Geld soll vor allem die drei Bereiche Innovation, Bildung und Infrastruktur stärken. Dieser Vorschlag des Ministeriums entspreche aber nicht der Vorstellung des Europäischen Parlaments, wie die SPD-Abgeordnete Constanze Krehl mephisto 97.6 sagte. Sie halte es nicht für sinnvoll, hier noch einmal so viel der europäischen Mittel reinzustecken. Stattdessen solle man die Mittel nachhaltiger und intelligenter nutzen als für den Bau von Straßen. Mit nachhaltiger meint Krehl, das Geld eher in kleine und mittlere Unternehmen zu investieren oder damit Lehre und Forschung zu unterstützen. (...)

Presseschau: Sächsisches Kabinett will EU-Mittel in Infrastruktur, Wirtschaft und Bildung stecken - DNN Online

Dienstag, 4. März 2014

DNN OnlineDie sächsische Staatsregierung will die bis 2020 vorgesehenen 2,75 Milliarden Euro aus den EU-Förderprogrammen zur regionalen Entwicklung (EFRE) und dem Sozialfonds (ESF) schwerpunktmäßig für Infrastruktur, Wirtschaft und Bildung einsetzen. (...) Der Freistaat werde letztmalig in dieser Größenordnung von den EU-Mitteln profitieren, sagte die sächsische SPD-Europaabgeordnete Constanze Krehl. Umso wichtiger sei ihr wirksamer und nachhaltiger Einsatz. „Es ist für mich unverständlich, dass weiterhin Mittel für den Straßenneubau eingesetzt werden sollen.“

Pressemitteilung: „Weniger in Straßen, mehr in die Köpfe investieren“

Dienstag, 4. März 2014

Holger MannEuropaabgeordnete Constanze Krehl und europapolitischer Sprecher Holger Mann fordern Nachbesserungen bei den EU-Förderprogrammen in Sachsen

Zur heutigen Vorstellung der Operationellen Programme für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 durch die Sächsische Staatsregierung erklären Constanze Krehl, sächsische Europaabgeordnete, und Holger Mann, Sprecher für Hochschule und Wissenschaft sowie Sprecher für Europapolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Dass der Freistaat Sachsen noch einmal großzügig von EU-Fördermitteln profitieren kann, ist ein großer Verhandlungserfolg“, freut sich Constanze Krehl, die sich als Berichterstatterin des EU-Parlamentes maßgeblich für die weitere Förderung im Freistaat Sachsen einsetzte. 

„Insbesondere konnten wir verhindern, dass die Region Leipzig als weiterentwickelte Region aus der Förderung herausfällt. Der Freistaat Sachsen wird letztmalig in dieser Größenordnung von der EU-Förderung profitieren, umso wichtiger ist ein wirksamer und nachhaltiger Einsatz der Mittel. Es ist für mich unverständlich, dass weiterhin Mittel für den Straßenneubau eingesetzt werden sollen. Straßenbau mit EU-Mitteln zu fördern ist in Sachsen nicht mehr notwendig. Das steht außerdem dem Ziel einer CO2-Reduktion entgegen“, so Krehl.

Der Landtagsabgeordnete Holger Mann ergänzt: „Es ist sinnvoller, die Mittel in umweltfreundliche Verkehrsträger zu investieren, da nur diese einen wirklichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen leisten können. Wir fordern eine deutliche Stärkung der Investitionen in Forschung, technologische Entwicklung und Innovation. In der Ausgestaltung der Programme müssen außerdem die Einhaltung von fairen Arbeitsbedingungen und sozialer Aspekte stärker beachtet werden. Gute Arbeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Gesundheitsschutz sollten in die Förderkriterien aufgenommen werden.“

Presseschau: Abwasser: Thema wühlt die Bürger auf - Freie Presse

Sonnabend, 15. Februar 2014

Logo Freie PresseDer Saal des Adorfer Schützenhauses war am Donnerstag proppenvoll, als die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Forum mit Brisanz eingeladen hatte. (...) Erklären - dazu war die sächsische SPD-Europaabgeordnete Constanze Krehl nach Adorf geholt worden. (...)

Die SPD ist immer eine Europapartei gewesen

Montag, 27. Januar 2014

Anlässlich der Europadeligiertenkonferenz am 26. Januar 2014 zur Aufstellung der Bundesliste der SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für die Europawahl hält Constanze Krehl als stellvertretende Vorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Gruppe im Europäischen Parlament eine Rede zur Bedeutung Europas.

Europadeligiertenkonferenz.jpgIn ihrer Rede wirbt Constanze Krehl energisch für mehr Europa und das mit einer sozialdemokratischen Färbung. "... wir müssen darüber nachdenken, wie wir politisch und institutionell Europa zu einem sozialdemokratischen Europa machen können! Denn das ist es doch, was wir Sozialdemokraten eigentlich wollen!" wirbt Krehl.Mit Martin Schulz an der Spitze startete die SPD mit der Aufstellung ihrer Liste offiziell die Wahlkampfzeit zur Europawahl.

Europa steht derzeit vor vielen Herausforderungen, im Wahlkampf muss den Bürgerinnen und Bürgern veranschaulicht werden "dass diese Herausforderungen sozial angegangen werden" müssen, so Krehl. Außerdem macht sie deutlich, "... dass die Menschen dabei im Mittelpunkt stehen - Das ist es, wofür die SPD immer gestanden hat!"

Die gesamte Rede gibt es hier zum nachschauen: youtube.

EU-Forschungsprogramm Horizon2020 gestartet

Sonnabend, 14. Dezember 2013

Constanze KrehlKrehl und Mann: „EU-Fördermittel jetzt für Forschung und Innovation im Freistaat Sachsen nutzen“

Am Mittwoch veröffentlichte die EU-Kommission in Brüssel die ersten Ausschreibungen für das europäische Forschungsprogramm 'Horizon2020'. Alleine für die ersten beiden Jahre 2014 und 2015 ist das Programm mit mehr als 15 Milliarden Euro ausgestattet, bis 2020 werden weitere 65 Milliarden Euro zur Verfügung stehen.

Anlässlich dieser mit Spannung erwarteten Bekanntmachung erklären Constanze Krehl, Leipziger Europaabgeordnete, und Holger Mann, Sprecher für Hochschule und Wissenschaft sowie Sprecher für Europapolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Auftakt für Horizon2020. Dies ist der Startschuss, auf den die europäische Forschungsgemeinde seit Wochen wartet. Für Forschungsfelder wie Nanotechnologie und Umweltforschung erwarten wir zahlreiche innovative Projekte, die auch zur Entwicklung der Spitzenforschung im Technologiestandort Sachsen beitragen werden. Dabei begrüße ich besonders die Vereinfachung der Projektbeantragung. EU-Förderung zieht nur dann dynamische Forschungsstrukturen an, wenn wir für eine unbürokratische Abwicklung und gleichzeitig die rasche Auszahlung der Gelder sorgen. Gerade in Zeiten nationaler Budgetkürzungen müssen wir möglichst viele exzellente Köpfe für eine Teilnahme an Horizon2020 gewinnen. Damit können wir die leistungsfähige Forschungslandschaft im Freistaat Sachsen weiter stärken", so Constanze Krehl, MdEP.

Holger Mann, MdL: „Mit dem nun erfolgten Start des neuen EU-Forschungsprogrammes ist auch die Staatsregierung des Freistaates Sachsen in der Pflicht. Schon in der Enquetekommission für eine zukunftsorientierte Technologie- und Innovationspolitik haben wir den Ausbau der sächsischen Präsenz in Brüssel angemahnt. Ein ‚Sächsisches Haus‘ in Brüssel, welches Kompetenzen bündelt und den AntragstellerInnen vor Ort aktiv zur Seite steht, wartet auf Umsetzung. Ebenso braucht es dringend in jeder Wissenschaftsregion eine Forschungskontaktstelle für Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit europäischem Fokus nach dem Vorbild des European Project Centers der TU Dresden, damit den klugen Köpfen ein einfacher Weg in Horizon2020 geebnet wird.“

"Investitionen für ein starkes Europa" - Neue Broschüre zur europäischen Regionalpolitik erschienen

Freitag, 29. November 2013

RegionalpolitikAktuelle Informationen der SPD-Europaabgeordneten jetzt online verfügbar

Ende November hat das Europäische Parlament nach langjährigen Verhandlungen die neue europäische Regionalpolitik für die Förderperiode 2014-2020 beschlossen. Kerngedanke der europäischen Regionalpolitik ist die Solidarität der Mitgliedstaaten und ihrer Regionen untereinander. Mit dem Beschluss des Europäischen Parlamentes können die Förderprogramme rechtzeitig zum Jahreswechsel starten.

Auch in Sachsen werden in den kommenden sieben Jahren wieder Projekte im Bereich der Verkehrsinfrastruktur, im Bereich Forschung und Entwicklung, für die Unterstützung von KMU, bei der Verbesserung der Bildungsinfrastruktur und bei der integrierten Stadtentwicklung gefördert. Durch den Europäischen Sozialfonds werden vor allem Projekte zur Unterstützung der Menschen in allen Bereichen der Aus- und Weiterbildung gefördert. Europaweit werden dafür mehr als 325 Mrd. Euro eingesetzt.

Unsere neue Broschüre über die Neuerungen der europäischen Regionalpolitik und allgemeinen Informationen über das größte Investitionsprogramm in Europa können Sie hier anschauen und herunterladen.

Darüber hinaus erhalten Sie die neue Broschüre auch gerne in meinen Europabüros in Leipzig und Dresden.

Constanze Krehl: "Größtes Investitionsprogramm wird Regionen effizient stärken“

Mittwoch, 20. November 2013

Constanze KrehlSPD-Europaabgeordnete begrüßt Parlamentseinigung auf Kohäsionspolitik

325 Milliarden Euro - das ist einer der größten Posten, die der Europäischen Union im künftigen Haushalt zur Verfügung stehen werden. Mit diesem Betrag werden in den nächsten sieben Jahren Investitionen in Europas unterschiedlichen Regionen angeschoben, vom finnischen Åland bis Zahodna in Slowenien. Die Gelder für die sogenannte Kohäsionspolitik sollen in Forschung und Entwicklung investiert werden, kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen, CO2-Emissionen verringern und dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen und Armut zu bekämpfen. „Ich bin froh, dass wir nach langen Verhandlungen den Weg für den Einsatz der Gelder freigemacht haben", so Constanze Krehl, sozialdemokratische Verhandlungsführerin im Parlament. "Die europäische Regionalpolitik ist das größte Investitionsprogramm der Europäischen Union.“

Länger als ein Jahr hat das Parlament mit den Mitgliedsstaaten um einen Kompromiss gerungen. Dabei ging es um Entscheidungen, welche Projekte und Programme die Gemeinschaft fördern soll, wie man diese Vorhaben kontrolliert, welche Vorbedingungen ein Mitgliedsstaat vor dem Erhalt von Mitteln erfüllen muss und wie die Regionalpolitik für die Bürgerinnen und Bürger sichtbarer und greifbarer wird. Strittigster Punkt des Regelwerks waren die sogenannten makro-ökonomischen Konditionalitäten. Der Rat hat bis zuletzt gefordert, dass den Regionen eines Mitgliedstaates Mittel gekürzt oder gar gestrichen werden, falls der Staat ein übermäßiges Haushaltsdefizit oder makroökonomische Ungleichgewichte aufweist. Das Parlament konnte gegenüber dem Rat jedoch weitreichende Ausnahmeklauseln und ein Prüfrecht durchsetzen. "Eine Anwendung der makroökonomischen Konditionalitäten wird damit faktisch unmöglich gemacht“, so Constanze Krehl. „Das ist ein großer Gewinn für die Regionen, die deshalb nicht fälschlicherweise für die Fehler ihrer Regierungen bestraft werden.“

Mit der Annahme des Berichts am Mittwoch im Straßburger Plenum ist laut Constanze Krehl sichergestellt, dass die Mittel den Regionen rechtzeitig zu Beginn des neuen Jahres zur Verfügung stehen. Deutschland erhalte dabei Sonderzahlungen von mehr als 700 Millionen Euro. Für fast alle ostdeutschen Regionen sowie Lüneburg bedeuten die neuen Regelungen eine verträgliche Reduzierung der Mittel, die mit der Schaffung der sogenannten Übergangskategorie allerdings ausdrücklich sanft aus der Höchstförderung entlassen werden. Zudem können auch gut entwickelte Regionen mit gezielter Förderung rechnen.

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