Kandidatenvorstellung – Torgauer Zeitung

In der Torgauer Zeitung werden aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Europaparlament am 7. Juni vorgestellt. Hier der Auszug zu Constanze Krehl. Constanze Krehl (SPD) Die Leipzigerin Constanze Krehl wurde am 14. Oktober 1956 geboren und ist studierte Diplominformatikerin. Seit 2004 ist sie Koordinatorin im Ausschuss für regionale Entwicklung des Europa-Parlaments und Mitglied der Delegation im Parlamentarischen Kooperationsausschuss EU – Russland. SPD-Bundeslistenplatz 22 1. Was wollen Sie für die Region Nordsachsen im Europäischen Parlament bewirken? Nordsachsen steht mit der Bekämpfung der Wirtschaftskrise, dem Strukturwandel, demographischen Wandel sowie dem Klimawandel vor großen Herausforderungen. Als Abgeordnete werde ich für eine neue sozial gerechte Gestaltung der Wirtschaftsordnung kämpfen und mich mit Blick auf den Strukturwandel, demographischen Wandel sowie Klimawandel – wie bereits seit 1994 – dafür stark machen, dass Regionen wie Nordsachsen durch die EU-Strukturfonds auch weiterhin umfassend unterstützt werden. 2. Wie wollen Sie bewirken, dass sich mehr Menschen für Europa-Politik interessieren? Bislang haben die Menschen den Eindruck, dass Entscheidungen der EU weit weg getroffen werden und sich nicht direkt auf sie auswirken. Die EU beginnt aber in den eigenen vier Wänden und direkt vor der Haustür, wie z. B. bei der Sanierung von Straßen und Schulen mit EU-Mitteln, dem ÖPNV oder den Handygebühren. Wir müssen also deutlich machen, dass die EU nah bei den Menschen und für die Menschen da ist. Um dies zu erreichen, bin ich auf öffentlichen Veranstaltungen für die Menschen direkt erreichbar. Darüber hinaus bin ich über mein Büro und im Internet bei Facebook in regem Kontakt und informiere bei YouTube über meine Arbeit. 3. Was reizt Sie an der Europa-Politik? Der Reiz für Sachsen im Europäischen Parlament zu arbeiten besteht insbesondere darin, dass im Europäischen Parlament die grundlegenden Entscheidungen für die weitere Entwicklung der EU und damit auch Sachsens getroffen werden. So werden z. B. die Rahmenbedingungen für den Einsatz der Strukturfonds, aus denen Sachsen 2007–2013 circa 4 Mrd. Euro erhält, in Brüssel festgelegt. Dies zudem in einem inter-nationalen Umfeld, gemeinsam mit Abgeordneten aus 27 Mitgliedstaaten zu tun, macht jeden Tag von neuem viel Freude.

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