Pressemitteilung: „Die Kreativwirtschaft weiter stärken“

EU-Parlament will Unterstützung der kreativen Wirtschaftszweige forcieren Die sächsische Europaabgeordnete Constanze Krehl (SPD) begrüßt die Initiative des Europäischen Parlaments, die Kultur- und Kreativwirtschaft stärker zu fördern.  Am Donnerstag hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit einen Bericht angenommen, der europaweite Rahmenbedingungen für die kreativen Wirtschaftszweige fordert. Die Parlamentarier sind sich einig, dass so das wirtschaftliche Potential der Kultur- und Kreativwirtschaft weiter gefördert werden kann.  „Die Kultur- und Kreativwirtschaft spielt innerhalb Europas eine immer stärkere Rolle und hat sich auch während der Wirtschafts- und Finanzkrise als einer der Wachstumsmärkte etabliert. Dass das EU-Parlament nun eine stärkere Förderung dieses Wirtschaftszweigs fordert, begrüße ich daher sehr“, erklärt Constanze Krehl. Der verabschiedete Bericht fordert beispielsweise, vereinfachte rechtliche Voraussetzungen für die Gründung von Start-up-Unternehmen zu schaffen. Ziel muss es sein, Unternehmungen zu fördern, die das Potential besitzen, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Darüber hinaus setzen sich die Parlamentarier dafür ein, dass auch die sozialen Rahmenbedingungen für die in der Kreativwirtschaft Tätigen nachhaltig verbessert werden. Die oftmals unregelmäßigen Beschäftigungsverhältnisse sollen ebenfalls durch Sozial- und Krankenversicherung abgedeckt werden. „Die Kreativwirtschaft benötigt als aufstrebender Wirtschaftszweig die politische und finanzielle Unterstützung durch die EU und ihrer Mitgliedstaaten. Gerade in diesem Bereich müssen wir daher Vertrauen in die Ideen der Menschen haben und dies durch strukturelle und finanzielle Förderung unterstreichen. Gleichzeitig müssen wir aber auch stärker das Thema soziale Absicherung in den Blick nehmen und die jungen Kreativen hier stärken“, betont Krehl abschließend.

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