Pressemitteilung: „Die Regionen brauchen die Unterstützung der EU, aber die EU braucht auch starke Regionen“

S&D-Fraktion verankert eigene Position zur Zukunft der Kohäsionspolitik in einer von allen Parteien mitgetragenen Resolution  Für die Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2013 hat das Parlament am Donnerstag in Brüssel ein klares Signal an Rat und Kommission geschickt. Mit der Verabschiedung einer gemeinsamen Resolution nahmen die Europaabgeordneten für die anstehenden Verhandlungen eine geschlossene Haltung an. Constanze Krehl, Sprecherin der sozialdemokratischen Fraktion für die Regionalpolitik, sprach sich im Plenum dafür aus, „weiterhin alle Regionen Europas zu unterstützen.“ Der Schwerpunkt liege natürlich bei den ärmsten Regionen, aber auch in wirtschaftlich starken Ländern gäbe es Regionen, die durchaus Unterstützungsbedarf durch die Europäische Union haben. „Die Strukturpolitik der Zukunft muss sektorenübergreifend die Regionen fördern. Auch wollen wir nicht allein die Infrastruktur verbessern und Unternehmen unterstützen, sondern ganz gezielt die Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt voranbringen“, erklärte Constanze Krehl. Deshalb gehöre auch der Europäische Sozialfonds unter den Schirm der Kohäsionspolitik. Bei der konkreten Umsetzung der Strukturförderung sieht die S&D-Fraktion noch Verbesserungsbedarf. Der Zugang zu Fördermitteln müsse vereinfacht, für Übergangsregionen geeignete Lösungen gefunden und andere Politikfelder besser mit der Kohäsionspolitik koordiniert werden. „So wird die Kohäsionspolitik noch mehr zu dem, was sie eigentlich ist: Ein Ausdruck europaweiter Solidarität“, so Constanze Krehl abschließend. 

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